Märchen aus Kinderhand

Das Klavier (von Lena Mertens)

Es war einmal ein Klavier, es stand die ganze Zeit im Abstellraum. Nur ein paar Mal wurde es auf die Bühne geschoben. Die längste Zeit seines Lebens bestand aus Warten und Stehen. Eines Tages kamen zwei Männer in den Abstellraum und sagten, sie müssten mich in 2 Stunden in die Turnhalle in der Stadt bringen. Aber sie wollten mich schon mal ins Auto rollen. Das Klavier hasste Autofahrten, weil dann immer so eine Art staubiger Umhang über es gestülpt wurde, der seinem Lack schadete. Als ich dann im Transporter drin war, saßen die beiden Männer in einem Kaffee. Ich schob die beiden Klapptüren des Transporters auf und rumpelte vorsichtig auf den Asphalt, den Umhang verlor ich dabei. So jetzt war ich an der frischen Luft. Fröhlich rollte ich die Straßen lang, die anderen Autos hupten. Ich freute mich über diese nette Begrüßung und als dann die Ampeln immer eine andere Farbe bekamen, freute ich mich noch mehr. Irgendwann kamen dann Polizeiautos angerast. Sie wollten mir den Weg abschneiden. Ich flutschte einfach an ihnen vorbei. Irgendwann kam ich in ein kleines Dorf, dort waren nur ein paar Häuser. Gerade kam ein Mann aus einem der Häuser. Er stellte sich auf die Straße. Ich rollte zu ihm hin und der Mann setzte sich auf einen Stuhl und begann zu spielen. Er spielte ganz lange und wenn er nicht gestorben sind, dann spielt er noch heute.

Die kleine Paprika

 Linus Haase – Stammgruppe 3/4

Es war einmal eine kleine Paprika, die war sehr, sehr saftig und lecker. Die kleine Paprika hatte einen Freund und der war ein Prittstift. Eines Tages kam eine böse Hexe und verwandelte den Prittstift in eine Paprika. Der Prittstift wollte aber keine Paprika sein. Die Hexe sagte: „Erst wenn du 3 Aufgaben löst, bist du wieder du!“ „Welche Aufgaben denn?“, fragte der (Ex-)Prittstift. Die Hexe zählte auf: „ 1. Du musst einen Drachen besiegen! 2. Du musst einem Feind das Leben retten! 3. Du musst ein Fußballspiel gewinnen!“ „Bitte was? Das schaffe ich nie!“, sagte der (Ex-)Prittstift. „Ich muss los!“, sagte der (Ex-)Prittstift zu der Paprika. „Ich habe einiges zu erledigen!“ Die Hexe hatte sich inzwischen in Luft aufgelöst und der (Ex-)Prittstift ging los. Als erstes ging er in die Stadt und suchte einen Drachen, aber er fand keinen Drachen. Dann ging er in den Wald, aber er fand wieder keinen Drachen. Als er auf einen Berg ging, entdeckte er eine Höhle und in der Höhle schlief ein Drache. Er ging zu dem Drachen und erwürgte den Drachen. Damit war die Aufgabe 1 gemacht. Dann ging er zurück in die Stadt, wo sein Erzfeind die Mandarine lebte. Als er in der Stadt ankam, sah er die Mandarine wie sie von 2 Milchtüten aufgespießt werden sollte. Er holte ein Messer aus der Tasche und köpfte die Milchtüten. Die Mandarine erkannte den Prittstift nicht. Die Mandarine lud ihren Retter ein, in ihren Fußballverein einzutreten. Der Prittstift nahm es an. Einige Monate später, hatten sie ein Spiel und gewannen es. Von da an war er wieder ein Prittstift. Und wenn er nicht gestorben ist, dann klebt er noch heute.

Die Waldtierfußballmannschaft

Josephine Kleier – Stammgruppe 3/4

Es war einmal ein kleines Schwein, das gerne Fußball spielen wollte. Das Schwein hieß Anton, war drei Jahre alt und lebte auf einer Wiese. Neben der Wiese war ein Wald und dort lebten auch andere Tiere. Oft beobachtete Anton andere Waldtiere, die Fußball spielten. Ingo Igel und Hase Hugo und Käfer Karl spielten Abwehr. Im Tor stand Hirsch Hans, der konnte den Ball gut mit seinem Geweih abwehren. Im Mittelfeld spielte Hund Hassan, bei dem man aufpassen musste, dass der keine Löcher in den Rasen machte, weil er so gerne buddelte. Alfred Ameise war im Sturm und war der beste Torschütze. Eines Tages stand Anton wieder auf seiner Wiese und schaute den anderen zu, wie die Tiere wieder kickten. Plötzlich kam ein Ball auf ihn zugeflogen. Anton balancierte den Ball auf seiner Nase und köpfte ihn zurück. Die anderen Tiere applaudierten und Ingo Igel kam zu ihm rüber und fragte; „Willst du bei uns mitspielen?“ Von dem Tag an war Anton in der Waldtierfußballmannschaft. Ingo Igel rief: „Jetzt sind wir endlich genug um gegen eine Profimannschaft zu spielen!“ Ingo schrieb heimlich einen Brief an Thomas Müller vom FC Bayern München, der wusste, dass Thomas selber zwei Hunde hatte und gerne Tiere mag. Ein paar Tage später kam die Antwort mit einer Einladung. Sie konnten es kaum glauben, Hase Hugo rief: „Das ist ja wie ein Fußballmärchen!“ Anton quiekte vor Freunde und der Hund Hassan bellte laut. Eine Woche später fuhren sie mit dem Bus zur Allianz-Arena nach München. Zur Überraschung schenkte Thomas Müller den Tieren noch Freikarten für den Münchner Zoo. Zum Anpfiff war es sehr laut, weil die Tiere sehr viel Lärm machten. Das Spiel endete mit 10:3 für Bayer. Die Tiere waren ganz stolz, weil sie drei Tore geschossen haben. Sie fuhren glücklich mit dem Tierbus nach Hause. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute auf ihrem Waldsportplatz Fußball. 

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