3 Fragen an Anna, Reinigungskraft an unserer Schule.

Hinter den Kulissen: 44 Jahre Sauberkeit

Wenn wir morgens in unsere Klassen kommen, ist alles sauber. Wie das passiert, fragen wir uns selten.

Anna arbeitet seit 44 Jahren an unserer Schule und sorgt jeden Tag dafür, dass wir in aufgeräumten Räumen lernen können. Osama hat Anna gefragt, was ihr die Arbeit schwer macht, was sie sich von uns wünscht und was sich verbessern müsste.

Was ist für Sie das Schwerste an der Arbeit als Reinigungskraft an unserer Schule?

Im Moment haben wir sehr viel Kleber mit Glitzer, und dadurch wird der Boden sehr schmutzig. Das ist für uns am schwierigsten zu entfernen, weil es sehr lange dauert, bis alles wieder sauber ist.

Was wünschen Sie sich von den Schülerinnen und Schülern, damit Ihre Arbeit einfacher wird?

Viele meiner Kolleginnen und Kollegen wünschen sich, dass die Stühle in den Klassen hochgestellt werden, außer dienstags, da machen wir die Tische sauber. Außerdem wäre es schön, wenn die Schülerinnen und Schüler selbst ausfegen und ihren Müll nicht nur zum Mülleimer schieben, sondern direkt hineinwerfen.

Was müsste sich an unserer Schule beim Thema Sauberkeit Ihrer Meinung nach verbessern?

Vor allem bei den Toiletten müsste sich etwas verbessern.

Leider werden sie oft beschädigt und nicht sauber hinterlassen. Es kommt zum Beispiel vor, dass etwas an die Wände geschmiert wird oder die Toiletten nicht richtig benutzt werden.

Besonders bei den älteren Schülerinnen und Schülern ist das manchmal ein Problem. Auch das Spucken in die Waschbecken und das Urinieren neben die Toilette sind sehr unangenehm. Ich wünsche mir, dass alle besser auf die Toiletten achten und sie sauber hinterlassen.

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