Kinder unterwegs im Netz.

Ein Bericht von Kaya Nebert und Karolina Sapota

Kennt ihr das? Ihr sitzt in der Bahn und schaut auf euren Handy? TikTok, Instagram oder Facebook. Alles ist schnell und einfach. Ihr könnt euer Konsum beschränken.

Doch können das auch kleine Kinder? Sie verstehen noch nicht, was sucht ist. Es ist ein buntes Entertainment, die Außenwelt spielt dabei keine Rolle mehr. Wenn man so überlegt. War man auch so als kleines Kind? Haben unsere Eltern Handys genommen, um uns ruhig zu kriegen? Nein. Ich habe nicht so meine Kindheit im Gedanken. Handys hatten wir nicht, dafür haben wir Spielzeuge mitgenommen. Die Digitalisierung ändert Generation von Generation.

Eigene Erfahrungen im Alltag

Ich bin schockiert, wie abhängig Kinder von Medien werden. Vor allem unterschätzt man wie schnell es geht. Kinder haben kein Gefühl dafür, wann es genug ist. Liegt es also dann an den Eltern? Das Kind ist zu laut oder anhänglich, gib ihm ein digitales Endgerät und es ist beschäftigt. Natürlich gibt es Verständnis, ein Kind zieht man nicht mal so auf. Doch damals haben es Eltern doch auch geschafft. Was sagen die Studien? Aus der KIM-Studie aus 2020 kann man das schockierende Ergebnis entnehmen. 6–7-Jährige schauen durchschnittlich schon eine Stunde Fernsehen. Der Internetzugang liegt dabei schon in den jungen Jahren bei 84min. Bei 12–13-Jährige sind es schon 75min. Der Internetzugang liegt hier bei 84min und mehr. Der Unterschied, Eltern können den Konsum der Kleinkinder beeinflussen. Was kann man dagegen tun? Zu erst muss die Digitalisierung nicht nur negatives heißen. Kinder können sich anders und auch einfacher weiterbilden. Fragen die man sonst nicht beantworten könnte werden plötzlich plausible und einfach durch ein paar sekündliches Warten.

Man sollte jedoch kontrollieren was die Kinder konsumieren und vor allem wie lange. Die meisten Kindershows sind ein buntes reines Entertainment was die Kinder süchtig macht. Es kann zwar bei der Kreativität helfen, jedoch sollten Kind und Eltern wissen wann ein gewisses Stop ist. Statt Kindern Tiere nur auf den Bildschirm zu zeigen könnte man als Alternative auch einfach den Zoo nehmen. Es gibt viele einfache Wege den Medien aus den Weg zu gehen.

Fazit

Die Digitalisierung ist eine Sache die man nicht stoppen kann. Sie rettet Menschen, Tiere oder nimmt uns Sachen ab. Jedoch sollte man sich in gewissen sein, wie viel man sich abnehmen lassen will. Die Entscheidungsmacht über sein eigenes Kind mit digitalen Geräten spielt dabei eine große Rolle. Wie weit lasse ich mir die Elternrolle nehmen durch ein Handy und Co. ? Wo ist der Stop?

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