Lehrerinterview mit Ralf Haustein

Von Nis, Lilly und Ozan

Hallo Ralf, für die, die dich nicht kennen, könntest du dich kurz vorstellen?

Ich bin seit 11 Jahren ein Lehrer auf der IGS Roderbruch und unterrichte Physik, Mathe und Informatik. Derzeit habe ich eine fünfte Klasse und unterrichte in der Oberstufe Physik und mache in den 9. und 10. Klassen immer den WPK-Kurs Informatik. Ich betreue noch die Energiemanager:innen und habe überall in der Schule so ein bisschen was zu tun. Ich finde es ganz spannend, weil unsere Schule sich ja dadurch auszeichnet, dass wir von 1 bis 13 einen Bildungsgang anbieten.

Was war dein Traumberuf als Kind?

Ich wollte auf jeden Fall Straßenbahnfahrer werden, aber das war eher eine Sache, die mir nur als kleines Kind gefiel. Ich wollte auch mal Fußballprofi werden, da ich in der DDR sogar in der Jugend Nationalmannschaft gespielt habe, aber daraus wurde nichts als ich nach dem Mauerfall umziehen musste und mich im Westen nicht richtig einfinden konnte.

Was hat dich überzeugt Lehrer zu werden?

Ich hatte, bevor ich Lehrer werden wollte, einfach mal Mathe studiert und habe dann auch 6 Jahre lang an der Universität gearbeitet. Als wir dann jedoch unser erstes Kind bekommen haben, fehlte mir die Zeit für die Uni und habe mich so nach einem anderem Job und bin dann als Quereinsteiger direkt in das Leben eines Lehrers gestartet.

Wie war dein erster Tag an der Schule?

Für meinen ersten Unterricht an der Schule hatte ich mir zuvor lauter Pläne erstellt, wie ich was machen möchte, aber sobald ich dann vor den ganzen Schüler:innen stand, habe ich bemerkt, dass man für sowas keinen richtigen Plan erstellen kann und habe den Unterricht frei Nase gemacht und das hat auch sehr gut geklappt.

Was machst du als erstes nach dem Aufstehen?

Sobald ich aus dem Bett gestiegen bin, gehe ich ins Bad und mache mich frisch und danach mache ich mir meinst einen instant Kaffee.

Wie viel Kaffee trinkst du am Tag?

Viel zu viel, ich kann nichts Genaues sagen, aber wenn ich mit einem Arzt reden würde, würde er mir nur raten viel weniger zu trinken. Ich versuche den Kaffeekonsum damit auszugleichen, dass ich am Wochenende keinen Kaffe trinke, aber das klappt auch nur bedingt.

Gefällt dir diese Schule und was würdest du verändern?

Das ist ein weites Feld. Also, ich sage mal ganz grob: Ich stehe total auf objektorientierten Unterricht. Ich glaube, Schüler:innen lernen da besser und sind noch flexibler, lernen auch Kompetenzen über das eigentliche Ziel hinaus. Ich halte es auch für möglich, dass man so etwas in Schule bringen kann. Den Zusammenhalt der Schule finde ich wunderbar. Es gibt lauter Schüler:innen im Alter von 6-20 Jahren und keiner muss Angst vor jemand anderem haben.

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