DAS LERNEN LERNEN: Lernen in und aus Projekten

Von Theo Bäumer, Klasse 3/4

Theo Bäumer ist Viertklässler bei unserer Lehrerin Dagmar und hatte schon nach der Hälfte der Bearbeitungszeit seinen letzten Arbeitsplan im Homeschooling abgearbeitet. Er bekam von Dagmar den Auftrag, einen Artikel zu schreiben, ein ganz freies Thema. Theo schreibt hier über das Thema ‚Projektarbeit“. 

In der Klasse 3/4 lernen wir von Anfang an in Projekten. Das bedeutet, dass Dagmar uns normalerweise ein Thema vorgibt. Wir wählen dann einzeln oder in Gruppen ein Unterthema aus, zu dem wir Informationen heraussuchen. Angefangen hat alles mit dem Thema Unser Körper, da haben alle verschiedene Organe des Körpers vorgestellt. Beim Thema Natur ging es um hauptsächlich um Tiere, aber auch um Vulkanismus. Passend zur Projektwoche Berufe im ganzen Großraum haben wir uns mit verschiedenen Berufen beschäftigt und diese der Klasse präsentiert. Beim Thema Entdecker und Erfinder wurden zum Beispiel Christoph Kolumbus, Johannes Gutenberg und Leif Eriksson vorgestellt. Zuletzt hatten wir das Thema Niedersachsen, da haben wir bislang Vorträge zum Harz und den Ostfriesischen Inseln gehört. 

Ich mag die Projektarbeit, weil ich mich ganz intensiv mit einem Thema beschäftigen kann, das ich mir selbst ausgesucht habe. Mir macht es Spaß, in Büchern und im Internet zu recherchieren und Informationen zu sammeln. Normalerweise bekommen wir von Dagmar einen DIN A3 Bogen und das ist dann die Fläche unseres Plakats, auf das wir die wichtigsten Informationen und Bilder aufkleben. Auf Karteikarten schreibe ich dann die Stichpunkte auf, von denen ich erzählen möchte. Das ist eine gute Gedankenstütze.

In der Corona-Zeit habe ich auch mal einen Vortrag auf Video aufgenommen, den sich dann alle Mitschüler*innen auf IServ anschauen konnten, weil wir ja nicht gleichzeitig in der Schule waren. Ich könnte mir gut vorstellen, auch mal zu einem Thema eine Mini-Dokumentation in iMovie zu drehen. Das würde bestimmt riesigen Spaß machen.

Durch die Projektarbeit habe ich gelernt, meine Angst zu überwinden, vor anderen Leuten zu sprechen. Bei meinem ersten Vortrag ist es mir noch sehr schwer gefallen, weil ich einen Kloß im Hals hatte. Glücklicherweise hatte ich eine Viertklässlerin als Partnerin, die mir geholfen hat. Jetzt bin ich selbst in der 4. Klasse und es klappt sehr gut. Am Ende einer Präsentation bekommt man von allen in der Klasse ein Rückmeldung, wie der Vortrag geklappt hat. Das läuft in unserer Klasse immer sehr fair ab. Die Tops sagen mir, was ich gut gemacht habe und die Tipps, was ich beim nächsten Mal verbessern kann. 

Ich hoffe, dass wir in der Sekundarstufe I immer noch in Projekten arbeiten werden. Denn damit kann man ganz tief in ein Thema eintauchen und seine Eigenschaften und Besonderheiten kennenlernen. Außerdem gewöhnt man sich daran, mit anderen zusammenzuarbeiten, auch wenn man nicht befreundet ist. Und man lernt, vor anderen zu sprechen und ihnen etwas über ein Thema zu erzählen. 

igsroschuelerzeitung

Schülerblog der IGS Roderbruch

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