Verdammt LONG HAIR: Neue Normalität mit Dauer-Maske

Ich wache auf und bemerke – ich habe verschlafen! „Fuck ich wollte doch noch Deutsch machen!“ 

Das mit der Hausaufgabe wird nichts mehr. Ich stehe also auf und mache mich fertig, gehe duschen und Zähneputzen. Mittlerweile ist es 7:20, mein Bus kommt um 7:29, jedoch bemerke ich – es ist Donnerstag und ich kann einen Bus später nehmen, weil ich ja erst Sport habe. 

Ich gehe runter und packe meine Tasche, sage meiner Mutter und meinem Bruder „Guten Morgen“ und gehe mit unserem 11 Wochen alten Labrador raus. Anschließend nehme meinen Rucksack und laufe zur Bushaltestelle.

Im Bus sitze ich mit Maske … Corona sei Dank. Nachdem ich an der Schule angekommen bin, nehme ich nur kurz meine Maske ab. Angekommen in der Schule, setzte ich sie wieder auf und stelle mal wieder fest „Super, jetzt wieder neun Stunden am Stück die Maske tragen….“.

Nachdem ich meinen Rucksack in der Klasse abgestellt habe, mache ich mich auf den Weg zur Sporthalle, wo der Unterricht beginnt. Beim Sportunterricht können wir zum Glück die Maske absetzen, jedoch verstehe ich nicht ganz warum, da wir dort ja nicht immer den Sicherheitsabstand wahren können. Nach dem Sportunterricht gehe ich in die Klasse, dort hole ich meine Essen, um draußen in der Kälte bei 3*C Grad zu essen.

Nach der Pause haben wir Englisch, wo wir momentan ein richtiges Mist-Thema haben – nämlich „Essays“, also „Erörterungen“. Ich schreibe meinen Essay in Englisch und rede mit meinem  Sitznachbarn, dabei leidet heute meine mündliche Note, weil wir gehört werden.

Nach Englisch haben wir unsere Mittagspause, die eine Stunde lang ist: das ist eine wirklich laaaaaange Zeit. Ich gehe zu meinen Freunden und wir wollen rüber zu dem Edeka, um uns etwas zu essen zu kaufen. Auf dem Weg dahin müssen wir immer einen zugeteilten Eingang sowie Ausgang benutzen. Ich setzte meine Maske für den Weg ab und wir gehen das Stück gemeinsam. Im Edeka habe ich meine Maske wieder auf (wie immer). Ich kaufe mir zwei Brötchen und wir gehen zurück zur Schule, wo wir uns draußen an einen Tisch setzten, um zu essen. Nachdem wir fertig sind, gehen wir in die Klasse, da es draußen echt ziemlich kalt ist. Wir haben nun Deutschunterricht und dann kommt der Moment, vor dem ich dem ich den ganzen Tag Angst hatte: „Holt mal bitte eure Hausaufgaben raus!“ Ich hatte schon das Gefühl, dass meine Lehrerin die Aufgaben vergessen hat, jedoch kann sie sich dran erinnern. Verdammt – heute Morgen hatte ich es so gehofft.

Ich bekomme einen auf den Deckel, also verbal und bin heilfroh, dass der Schultag endlich endet. Ab nach Hause, zur Familie und zum Hund, der mich herzallerliebst begrüßt. Wir essen, dann zocke ich etwas und gehe  eine letzte Runde mit dem Hund. 

Alles wiederholt sich, immer immer immer wieder, die Tage sind so gleich. 

Ein Beitrag von Mark.

igsroschuelerzeitung

Schülerblog der IGS Roderbruch

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