Sabrina Meyer: freut euch auf alles, was kommt!

Ein Interview von Avista.

Ich bin Sabrina Meyer, mittlerweile 34 Jahre alt und ich unterrichte Spanisch, Französisch, manchmal auch Englisch und KoR in den Jahrgängen 5 bis 13.

Was denkst du bisher über das Jahr 2020?

Das Jahr 2020 verbinden wir alle im Moment und vermutlich auch in Zukunft mit der Corona-Pandemie. Natürlich sind diese Zeiten für uns alle im Moment ungewohnt und einschränkend. Aber ich bin mir sicher, dass wir aus diesen ungewöhnlichen Zeiten viel lernen und wieder mehr schätzen werden, was wirklich wichtig ist: unsere Mitmenschen und unsere Freiheit.

Möchtest du dieses Jahr etwas Besonderes erreichen?

Im Moment bin ich vor allem glücklich über die Menschen, die ich bereits in meinem Leben habe und hoffe, dass ich auch bald alle wieder in die Arme schließen kann. „Etwas Besonderes“ wäre für mich in diesem Jahr schon, wenn ich einen heißen Tag im Freibad oder einen Sommerabend mit vielen Freunden verbringen könnte.

Hast du einen Lieblingsort in Hannover und wenn ja, welchen?

Ich liebe die Leinemasch!

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

Ich gehe oft ins Kino, besuche Konzerte oder lese recht viel. Außerdem reise ich unglaublich gerne. Im sportlichen Bereich sind bei mir im Moment Schwimmen, Radfahren und Wandern ganz weit vorne.

Hast du ein Lieblingsbuch / welches?

Ich finde es immer recht schwierig ein Buch, einen Film oder auch einen bestimmten Song als Liebling zu betiteln. Ich mag z.B. die Bücher „Couchsurfing im Iran“ oder „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“.

Wer war dein Kindheitsheld?

Ich fand Pippi Langstrumpf und das Sams immer klasse. Und auch Michel aus Lönneberga hatte immer grandiose Ideen. 8

Hast du ein Lieblingszitat und wenn ja welches?

Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus. (Enno Bunger)

Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre es?

Ich würde mir vermutlich wünschen, endlos viele Wünsche zu haben. Aber wenn es wirklich nur einer sein dürfte, dann würde ich die Zeit ein paar Monate zurückdrehen und Corona einfach verschwinden lassen.

Wie würden dich deine Freunde in 3 Worten beschreiben?

Ich habe da einfach mal ein paar Freunde gefragt und 4 Worte kamen dabei häufiger vor: ehrlich und pragmatisch (meine süddeutschen Freunde sagen auch gerne: sehr norddeutsch), humorvoll, in manchen Bereichen „Kontrolletti“.

Machst du jetzt das was du schon immer machen wolltest? Wenn Nein: was hat dich dazu gebracht Lehrerin zu werden?

Ich habe mich eigentlich erst recht spät für den Lehrberuf interessiert. Nach meinem Abitur habe ich ein Jahr im Ausland verbracht und mich dann für das Lehramt entschieden, weil ich unbedingt mit Sprachen arbeiten wollte und die Kombination mit Pädagogik ganz interessant fand. Zu dem Zeitpunkt war ich aber noch davon überzeugt, dass ich nach dem Studium nicht als Lehrerin arbeiten würde. Erst als ich als Deutschlehrerin in einer Sprachschule gearbeitet und dann später mein Schulpraktikum an der Deutschen Schule in Montevideo absolviert habe, wurde mir klar, dass der Lehrberuf viel spannender ist als ich vorher gedacht hatte und tatsächlich etwas für mich war. Heute bin ich sehr glücklich, dass ich diesen Weg gegangen bin!

Ist der Beruf Lehrer so wie du ihn dir vorgestellt hast?

Nein, aber deswegen gefällt er mir nicht weniger. Ich hätte vermutlich tatsächlich nicht damit gerechnet, dass das Korrigieren von Klassenarbeiten so lange dauert bzw. dass man so viele Stunden mit Besprechungen, Verwaltungsaufgaben oder organisatorischen Dingen beschäftigt ist. Auf der anderen Seite steht aber die spannende und vor allem abwechslungsreiche Arbeit mit euch, die besonders viel Spaß macht, wenn ihr gute Laune habt und motiviert seid.

Wie findest du es, dass wir die Lehrer duzen dürfen?

Diese Frage wird mir recht häufig gestellt und ich antworte eigentlich immer, dass ich vor meiner Zeit an der IGS Roderbruch auch meine Vorbehalte hatte. Mittlerweile bin ich ein großer Fan des Duzens, da ich das Gefühl habe, dass wir so den Schülerinnen und Schülern mehr auf Augenhöhe begegnen.

In welchen Schulfächern warst du früher besonders gut/schlecht?

Ich war immer gut in Sport und Französisch. In Mathe war ich zwar bis zur Mittelstufe noch ziemlich fit, doch dann wurde es für mich immer konfuser und nicht mehr nachvollziehbar. Aber bis zur achten Klasse fand ich Mathe super! 15.

Wie würdest du deinen Umgang mit den Schülern beschreiben?

Respektvoll, locker, aber auch fordernd

Was gefällt dir am besten an deinem Beruf?

Ich finde es herausfordernd und auch spannend, dass man als Lehrerin so viele unterschiedliche Aufgabenbereiche hat. Außerdem ist es natürlich total schön, wenn man sieht, wie sich junge Menschen entwickeln und über sich hinauswachsen.

Was möchtest du uns Schülern auf den Weg geben?

Macht Fehler, probiert Sachen aus und gebt nicht auf, wenn etwas nicht so klappt, wie ihr es euch gedacht habt. Gebt alles, wenn ihr wirklich Spaß an einer Sache habt! Und freut euch auf alles, was kommt!

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