Maren Konn: „You can change your life in a dance-class!“

Ein Interview von Sara und Sophie.

Liebe Maren, wie alt bist du?

Ich bin 47 Jahre alt.

Welche drei Adjektive passen zu dir bzw. beschreiben dich?

Meine Freund*innen sagen immer zu mir, dass ich ein riesig großes Herz habe, komplett verrückt bin und dass ohne Theater bei mir nichts geht. Das würde ich auch selber über mich sagen.

Wann hast du Geburtstag?

Ich habe am 3. November Geburtstag und bin somit Skorpion als Sternzeichen.

Was inspiriert dich?

Mich inspiriert Kunst und ganz besonders Musik. Ich war früher Sängerin in einer Metal-Band. 

Hast du Haustiere,  wenn ja, welches?

Ja, ich habe zwei Tonkanesen-Katzen, die ich beide sehr lieb habe.

Bist du Links- oder Rechtshänderin? 

Ich bin eine Rechtshänderin.

Was fällt dir schwerer als anderen?

In Mathe bin ich total schlecht. Außerdem fällt es mir tatsächlich schwer, Formulare und Tabellen mit vielen Zahlen auszufüllen, vermutlich weil mich das unendlich Nerven kostet.

Hast du ein Lebensmotto, wenn ja: wie lautet es?

„You can change your life in a dance-class“. Dieses Motte habe ich von Royston Maldoom, meinem Lehrer in „Community Dance“.

An welches Theaterstück kannst du dich am besten erinnern?

Die Tanz-Theaterstücke von der Tanzgruppe „Chunky Move“ bleiben mir in Erinnerung. Vor zwei Jahren haben ich von dieser Tanzgruppe ein tolles Tanzstück gesehen, das „An Act of Now“ hieß. In diesem Stück sind cirka 10 Tänzer*innen in einem Glashaus eingesperrt. Die Zuschauer sitzen außerhalb dieses Glashauses. Es wird trotz der Enge im Haus sehr dynamisch und sehr kraftvoll getanzt. Dieses Stück ist mir im Kopf geblieben.

Welche Eissorte isst du am liebsten?

Ich habe gerade die Eissorte „schwarze Vanille“ für mich entdeckt. Ich mag verrückte Eissorten. Ich finde es aufregend, so etwas zu probieren.

Mein Traum wäre es, einen Teller mit ganz vielen verrückten Eissorten vor sich zu haben, die man alle durchprobieren dürfte, um fest zu stellen, ob sie schmecken oder nicht. 

Wie hoch ist das höchste Sprungbrett, von dem du je ins Wasser gesprungen bist?

Da ich extreme Höhenangst habe, war das höchste ein drei-Meter-Sprungbrett. Ich bin da aber auch nur einmal runter gesprungen, um mein Silber-Abzeichen zu bekommen.

Wie viele Stunden Schlaf brauchst du, um ausgeschlafen zu sein?

Ich brauche relativ viel Schlaf. Am besten 7 bis 8 Stunden. Ich mache auch gerne einen kleinen Mittagsschlaf. 

Was ist dein Traum-Reiseziel?

Nach Japan würde ich gerne einmal reisen, weil aus diesem Land mein Lieblingstanz „Butoh“ kommt und ich leidenschaftliche Butoh-Tänzerin bin. Ich würde dort viele Butoh-Tänzer*innen besuchen wollen und alte Orte wie Kyōto und die ganzen alten Theaterformen aus Japan hautnah kennenlernen wollen. Mich interessiert dort aber auch die Kultur und die Religion. In Indien würde ich gerne die spirituellen Seiten dieses Landes kennenlernen.

Was war dein Traumberuf, als du so alt warst wie wir?

Seit der ersten Klasse wusste ich, dass ich Lehrerin werden wollte. Ich hatte damals eine fantastische Lehrerin und durch sie bin ich auf diesen Beruf gekommen.

Wie kam es dazu, dass Du Lehrerin geworden bist?

Durch diese tolle Lehrerin, die ich damals hatte. 

Seit wann bist du an der IGS Roderbruch?

Ich bin mir gar nicht so sicher, aber ich glaube seit 2003 oder 2004.  

Was magst du an der IGS Roderbruch?

Ich mag es, dass hier jede/r Schüler*in mehrere Chancen bekommt.

Was für Unterrichtsfächer unterrichtest du?

Aktuell unterrichte ich nur noch Darstellendes Spiel. Früher habe ich noch Deutsch, Werte und Normen und Religion unterrichtet, an einer anderen Schule habe ich auch Philosophie, mein Hauptfach, unterrichtet.

Wie bist du zum Theaterspielen gekommen?

Ich war damals in der 1. Klasse in einer Theater AG. Ich habe das Theaterspielen und das Lesen von Theaterstücken schon immer geliebt.

Welche Art von Theaterstücken gefallen dir am besten?

Mir gefällt das Tanztheater am besten. Für mich sollte es möglichst abstrakt sein. Es sollte viel getanzt und wenig geredet werden. Ich mag es, wenn ein Stück ausdrucksstark, sehr mutig, sehr modern, sehr verrückt und sehr abgefahren ist.

Was magst du am Darstellenden Spiel?

Es gibt den Schüler*innen ein unglaubliches Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Das ist das Allerwichtigste. Pädagogik und die eigene Entwicklung der Schüler*innen stehen in diesem Fach im Vordergrund. Es ist wichtig, dass die Schüler*innen ermutigt werden, sich so akzeptieren, wie sie sind und das Beste aus sich heraus zu holen.