
Sie ist die,
die alles zusammenhält,
nicht nur meine Welt.
Termine, Gedanken, Stimmungen,
manchmal auch sich selbst
Doch um zu verstehen,
den Stress, die Müdigkeit und vielleicht auch mal die Tränen
müsste ich das Ganze mal aus ihren Augen sehen.
Muttersein ist kein Gefühl,
es Dauerzustand,
es ist wie die die neue Haarfarbe:
im ersten Moment aufregend, keine Frage.
Im zweiten „wird’s mir stehen?“,
so langsam wir das Gefühl päsent
und im Kleingedruckten steht „permanent“.
Zwischen Pflichten und Verantwortung,
Mutter sein,
Verlässlichkeit,
Mut
und trotzdem Mensch sein,
alles unter einem Hut.
Auf unseren Autofahrten läuft
„Someone Like You“,
wir sind keine Sänger, deswegen gehören die schrägen Töne nun mal dazu.
Ich liebe den Song, aber noch mehr liebe ich, wie er klingt,
wenn sie ihn mit mir singt
und wenn ihre Finger auf dem Lenkrad trommeln,
weiß ich, sie ist auch angekommen.
Ich liebe es, für sie zu kochen,
doch wenn ich dran denke,
sie tut das für mich: Wochen um Wochen.
Ich tu’s nicht, weil ich‘s besonders gut kann,
man kann’s kaum glauben,
ich tu’s für den Blick
den Blick in ihren Augen.
Ihr Lachen ist immer echt,
es kommt plötzlich,
bricht aus ihr heraus,
sie kann die Tränen kaum halten
und genau das sind die Erinnerungen, die wir für immer behalten.
