Interview mit Philipp Polenz: Mein Kater und ich

Ein Gespräch von Isabela, Maaret, Antonia

Hallo Philipp, wir freuen uns, dass du hier bist, könntest du dich kurz vorstellen?

Hallo, ich freue mich auch hier sein zu dürfen, ich bin der Philipp Polenz, bin 40 Jahre alt und seit guten 6 Jahren an dieser Schule. Ich habe jetzt eine neue Klasse, die 5/1 und unterrichte die Fächer Latein, Geschichte (Geselle) und Kor.

Was wolltest du als Kind immer werden?

Ursprünglich wollte ich Pilot werden, bei der Bundeswehr, nämlich Kampfpilot, dies hat sich dann aber doch verflogen, mit 15/16 Jahren habe ich meine Gedanken anders sortiert.

Würdest du sagen, dass du in den Fächern früher in der Schule gut warst, die du jetzt auch unterrichtest?

Ich fürchte, ich war gar nicht so schlecht, ich war schon eher gut, ob ich jetzt ein Streber war, dass weiß ich nicht ganz genau, aber war bestimmt schon etwas, besser und grade die Fächer, die ich jetzt unterrichte, dafür habe ich mich besonders interessiert. Insbesondere für Geschichte, von daher viel mir das tatsächlich nicht besonders schwer.

Was findest du an dem Beruf des Lehrers richtig gut oder schlecht?

Da könnte ich jetzt ganz, ganz viel erzählen, ich versuche das mal zu reduzieren, ganz toll finde ich natürlich und ich glaube, dass denken auch ganz viele andere Kollegen und Kolleginnen, den Umgang mit den Schülerinnen und Schülern, dies ist eigentlich eine Herzensangelegenheit, tatsächlich macht es sehr sehr viel Spaß, zu sehen, wie ihr aufwachst und immer auch ein bisschen mehr mitnimmt, die Sachen umsetzten könnt und man tatsächlich eine menschliche Bindung/ Beziehung zu euch aufbaut.

Was ist ein typischer Tipp, den du deinen SchülerInnen immer gibst?

Oh Gott, Tipps fürs Leben kann man jetzt natürlich herleiten, aber ich denke, diesen Spruch habt ihr alle gefressen. Deswegen sage ich jetzt nicht unbedingt, ihr lernt nicht für die Schule, sondern für das Leben, sondern ich denke mal, ihr seid nicht nur hier tatsächlich um Sachen zu lernen oder um den Unterrichtsstoff gut zu meistern, sondern ihr seit auch hier für euch und für eure Freunde und/oder Freundinnen, mit denen ihr zusammen aufwachst, verschiedenste Situationen meistert / erlebt und euch Bindungen aufbaut, die hoffentlich ein Leben lang halten werden.

Was ist deiner Meinung nach ein Fehler, den viele Lehrer:innen machen?

Viele Lehrer, da muss ich überlegen, tatsächlich bin ich mir ganz sicher, dass wir alle zur Genüge Fehler machen, wir sind Menschen, den Spruch hört ihr auch wahrscheinlich oft, aber das sind kleine Alltagssituationen, die immer wieder mal vorkommen, im Unterricht. Sei es mit anderen Gesprächen, mit Kollegen und Kollegin, ich glaube da gibt es eine ganze Vielzahl von kleinen Fehlern, die man hier und da immer mal wieder tut, sei es das einfache Zuspätkommen, es passiert einfach. Ich fürchte, es würde den Raum jetzt sprengen, tatsächlich alles aufzuführen.

Bist du eher ein Hunde- oder Katzenmensch?

Ich bin ein Katzenmensch, mehr oder weniger geworden, also eigentlich mag ich alle Tiere, ich bin auch mit allen Tieren groß geworden, meine Eltern hatten Hunde, Katzen, Hamster, Mäuse, zwischenzeitlich hatten sie sogar eine Ratte und nein: bei mir Zuhause sah es eigentlich ganz ordentlich aus. Trotzdem waren meine Eltern sehr, sehr tierlieb und das habe ich auch mit übernommen. Jetzt habe ich auch eine Katze quasi, einen Kater bei mir, ich hätte gegen Hunde&Co nichts einzuwenden.

Wie würdest du deinen Kater beschreiben?

Verzogen, verwöhnt, leider schon etwas älter, sehr, sehr lieb, sehr zutraulich und sehr verwuschelt

Wie würdest du dich in drei Worten beschrieben?

Genauso, vor allem verzogen.

Was ist etwas, was du gerne in deiner Freizeit machst?

Da mache ich sofern denn, Freizeit ist so eine Sache im Beruf des Lehrers, gibt es leider zu wenig, ich konnte es mir damals als Schüler eher weniger vorstellen, aber Freizeit ist immer so eine Sache, ich versuche aber tatsächlich viel Sport zu machen, jogge hin und wieder mal einen Halbmarathon, ich spiele noch gerne Fußball, wenn es die Zeit zulässt, ich trainieren zurzeit den TUS Altwarmbüchen, da bin ich Teil des Trainerteams und damit ist die Freizeit tatsächlich auch schon fast voll.

Danke für das Interview Philipp, wir hatten viele neue Erkenntnisse.

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