Kristin Dewald: „Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.”

Ein Interview von Lilli, Linnea und Emma

Hallo, Kristin könntest du dich bitte einmal vorstellen?

Ich bin Kristin Dewald, ich bin seit 2015 an dieser Schule, ich unterrichte Englisch und Geschichte, beziehungsweise in der SEK 1 auch Geselle und KOR. Gerade bin ich Klassenlehrerin in einer 6. Klasse.

Wer oder hat dich in deiner Kindheit geprägt?

Schwierig… Wahrscheinlich meine Freundinnen, aber ich hatte nicht wirklich ein Vorbild.

Mit welchem Satz würde deine Biografie beginnen? 

Hm… Weiß ich nicht, heute ist Montag und ich bin nicht wirklich kreativ. Ich habe noch nie eine Biografie gelesen, aber ich habe zu Hause die Biografie von Obama stehen. Die habe ich zu Weihnachten bekommen, aber noch nicht angefangen.

Wenn du zurück in die Vergangenheit reisen würdest, was würdest du gerne nochmal erleben? 

Meine Lieblingsepoche ist eigentlich das Mittelalter, aber ich würde nicht sagen, dass ich gerne ins Mittelalter reisen würde. Ich glaube, ich würde ganz gerne bei der Französischen Revolution dabei sein, weil es die Wiege der Menschenrechte war und ich es deswegen gerne miterleben würde. Oder man reist richtig weit in die Urgeschichte, dorthin wo es noch keine Menschen gab.

Über welches Thema könntest du jetzt ohne Vorbereitung einen 30-minütiges Referat halten?

Über verschiedene Zimmerpflanzen oder auch über eine meiner Lieblingsbands aus der Jugend: „Die Kelly Family“ und das auch länger als eine halbe Stunde.

Du unterrichtest Englisch und Geschichte, hast du dich auch schon in deiner Schulzeit für diese Fächer interessiert? 

Also Geschichte auf gar kein Fall, da habe ich auch mal eine Fünf gehabt und bin dann auch wegen Geschichte und Französisch sitzen geblieben. Das lag aber auch mit an den Lehrkräften. In Englisch war ich aber schon immer gut.

Was ist dir am Wichtigsten den Schüler/innen als Lehrkraft zu vermitteln?

Ich glaube, dass die Inhalte ziemlich egal sind, die vermittelt werden. Es gibt zwar ein paar Themen, wie das was wir gerade in Englisch besprechen (LGBTQIA+), wo es wichtig ist, dass wir darüber sprechen. Das Wichtigste, was man übermitteln kann, ist „Wie denke ich selber nach?“ „Wie werde ich selber kreativ?“ und „Wie kann ich zum Beispiel kritisch hinterfragen?“. Diese Kernkompetenzen sind eigentlich wichtiger als zum Beispiel die französische Revolution oder das Mittelalter.

Wie sieht dein Schulalltag aus?

Mein normaler Schulalltag? Wenn ich zur ersten Stunde habe, stehe ich um 5:00 Uhr auf, weil mein Weg soweit ist. Dann trinke ich einen Kaffee und mache dann das Schulbrot für meine Tochter. Später fahre ich in die Schule und muss dort erstmal Sachen kopieren. Arbeitsblätter und andere Unterrichtsmaterialien. Später gehe ich in die Klassen und unterrichte dort.

In der Pause habe ich meistens keine Zeit zum Pause machen, sondern muss andere Sachen kopieren oder gerade bei den kleinen einen Streit schlichten.

Joa, das ist mein Schultag.

Was magst du an deinem Beruf?

Ich finde es cool mit so vielen unterschiedlichen Menschen Kontakt zu haben, gerade bei den Kleinen finde ich es interessant, so viele Individuen kennenzulernen, aber auch bei den Großen ist es interessant, weil es so viele unterschiedliche Menschen und Lebenswege gibt und wenn man sie dann wieder trifft, kann man sehen was sie so in ihrem Leben gemacht haben.

Was ist dein Lieblingssprichwort auf Englisch?

„Happiness can be found even in the darkest of times, if one only to remembers to turn on the light.“

Von Dumbledore finde ich ganz cool. Man muss nur genau gucken, egal wie schlecht es einem geht und dann findet man immer etwas, was einem Freude bereitet.

In welchem Hogwarts Haus bist du?

Ich habe mal so ein Test gemacht, ich glaube da kam Griffendor raus, da dachte ich „oh ich weiß nicht, ob das passt“. Ich war mal mit meiner Tochter in den Harry Potter Studios in London und dort habe ich mir dann auch einen Griffindor Schal gekauft, aber eigentlich finde ich Ravenclaw auch cool und deswegen bin ich so ein bisschen zwiegespalten und weiß nicht genau, in welches Haus ich gehöre.

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