Unser Wildbienenprojekt 

Als unsere Klasse 4/1 das Projekt Wildbienen hatten, kamen Claudia Herbst und Dorothea Witte von der Sielmann Stiftung zu uns und haben uns in unserem  Schulgarten gezeigt, wie wir ein Wildbienenhotel bauen können.

Wir haben den ganzen Tag draußen Bambusstangen gesägt und sie an der Kante geschmirgelt, mit Lehm gematscht, in Holzblöcken unterschiedlich große Löcher gebohrt, Kästen zusammengeschraubt und Blumensamen für die Blumenweide gesät.

Zunächst haben wir aber etwas über die Wildbienen gelernt. 

Nun wissen wir, dass

  • es mehr als 560 Wildbienenarten in Deutschland gibt.
  • die Weibchenwildbienen hinten in den Röhren beginnen ihre Eier abzulegen Sind die Röhren zu kurz, dann haben die Weibchen keine Möglichkeit der Eiablage.
  • die Gänge bei Sandbienen im Boden 60cm tief sind.
  • es ein Jahr braucht, dass neue Wildbienen schlüpfen
  • Wildbienen keinen oder nur einen sehr weichen Stachel haben, von dem wir nicht gestochen werden können.
  • die Wildbiene keinen Honig herstellt. Sie verbraucht ihren Nektar direkt.
  • sie die gesammelten Pollen in ihr Nest transportiert und für den Nachwuchs nutzt.

Es hat großen Spaß gemacht, draußen im Schulgarten zu arbeiten und etwas für die Natur herzustellen. Jetzt sind wir gespannt, ob Wildbienen unsere Nisthilfe annehmen und die gebauten Röhren verdeckeln.

Claudia und Doro, haben uns eine Übersicht von unterschiedlichen „Verdeckelungen“ mitgegeben, denn jede Wildbienenart hat eine andere Art ihr „Loch“ für den Nachwuchs zu verschließen. So können wir schauen, welche Wildbiene in unserem Hotel wohnt.

Henry Geese, Levin Teichmann, Paul Likefett und Tim Dabrowsky für die 4/1

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