Alternative für Deutschland – ein Einblick in die AfD anlässlich der Wahlen in Deutschland

Ein Beitrag von Lenina.

Am Sonntag den 26.September sind die Bundestagswahlen. Für alle, die wahlberechtigt sind, ist das vielleicht keine leichte Entscheidung.
Welche Partei? Welcher Kanzler*in? Wen will ich in den Bundestag für Deutschland? Es gibt viele Fragen, die man sich stellen sollte, um die für sich richtige Partei zu finden. Damit man diese Fragen klären kann, ist es umso wichtiger sich gut über die einzelnen Parteien und Vertretenden zu informieren, um ein sichere Entscheidung zu treffen.

Dazu bieten sich Möglichkeiten, wie den Wahl-o-mat, das Wahlprogramm der einzelnen Parteien anzuschauen, Wahlkampagnen zu verfolgen, Wahlplakate, Interviews oder Infotexte zu lesen.

Hier soll es um die AfD gehen, die sogenannte „Alternative für Deutschland“. Um eine Partei kennenzulernen braucht man erstmal einen Faktencheck.
Die AfD ist 2013 in Berlin von Alexander Gauland, Bernd Lucke, Gerd Robanus, Wolfgang Fuhl und Konrad Adam gegründet worden.

Wofür steht die Partei? Die Partei ist als rechtspopulistische und rechtsextreme politische Partei ausgeschrieben. Die AfD vertritt in Themen, wie der Genderpolitik eine konservativ-antifeministische Position und lehnt die Gleichstellungpolitik ab. Dabei stützen sie sich auf christlich-fundamentalistische und völkische Vorstellungen. Außerdem äußern sie sich immer wieder stark mit muslimen- und islamfeindlichen Aussagen.

Ihre Ziele/Forderungen für den Bundestag sind:

Austritt aus der EU(Europäische Union)

eine neue Landeswährung, wie die damalige Deutsche Reichsmark

In der Flüchtlingspolitik:

die AfD fordert auch wieder härtere Grenzkontrollen und physische Barrieren, wie Grenzzäune an den Landesgrenzen

Asylanträge sollen nur noch bei nachgewiesener Identität und Staatsangehörigkeit gestellt werden können

fordern eine „Abschiebeoffensive“ und wollen die Zahl der sicheren Herkunftsstaaten ausweiten

Familiennachzüge für Flüchtlinge sollen abgelehnt werden

starke Begrenzung der Einwanderung nach Deutschland am Vorbild von Japan, Denn dies sei nötig um eine „deutsche Identität“ zu waren, laut den Sprechern der AfD

In der Pandemiepolitik:

sofortiges Ende der Lockdown Maßnahmen

keine Maskenpflicht mehr, der Schutz sei den Bürger*innen selbst überlassen -wollen den indirekten Zwang zu Testungen und Impfungen unterdrücken

In der Bildungspolitik:

fordern leistungsdifferenziertes Lernen, um Schüler gerechte zu machen – härtere Abiturprüfungen, um das Abitur wieder zu etwas Anerkennbarem zu machen

an Universitäten und Hochschulen sollen der Bachelor und der Masterabschluss abgeschafft werden und das Diplom und der Magister wieder eingeführt werden

Bei der letzten Bundestagswahl wurde die AfD mit 12,6% erstmalig in den Bundestag gewählt. Außerdem ist die AfD in den Bundesländern Sachsen- Anhalt(24,2%), Brandenburg(20%), Mecklenburg-Vorpommern(19%) und Thüringen(17,5%) mit die stärkste Partei und schneidet auch unter den jungen Wählern besser ab.

igsroschuelerzeitung

Schülerblog der IGS Roderbruch

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