BERUFSORIENTIERUNG im 11. Jahrgang

Liebe Leserinnen und Leser, 

Wir, der aktuelle 11. Jahrgang, haben die Aktionswoche 2019, in der sich alles um die Berufsorientierung gedreht hat, jetzt hinter uns. Wir möchten euch einen kleinen Einblick in die letzten Tage gewähren und können schon mal vorwegnehmen: Wir waren wirklich positiv überrascht! 

Montag wurde uns das soziale Projekt „Balu und Du“ vorgestellt.

Was das ist? „Balu und Du“ ist ein bundesweites Mentorenprogramm, bei dem du die Chance hast, mindestens anderthalb Jahre lang der Balu für deinen Mogli zu sein, also die Patenschaft eines Kindes zu übernehmen.                

Ja, entscheidest du dich dafür, trägst du eine große Verantwortung und schenkst einen kleinen Teil deiner Freizeit einem zunächst fremden Kind. Aber, dies wird es dir danken. Es geht hierbei um Kinder, die viel allein sind und wenig mit ihrer Familie unternehmen. Aber ihr zaubert durch eure Teilnahme nicht nur den kleinen ein großes Lächeln ins Gesicht und bereitet ihnen viel Freude, ihr erhaltet nach den 1,5 Jahren auch ein Zertifikat, was ausschlaggebend für ein späteres Studium oder Stipendium sein kann. Die junge Frau, die uns das Projekt vorgestellt hat, ist bis heute, 10 Jahre später, noch mit ihrem Mogli in Kontakt. Einige aus unserem Jahrgang sind sehr interessiert an dem Programm.

Dienstag: Am Dienstag durften wir verschiedene Workshops, bei denen unterschiedliche akademische Berufe vorgestellt worden, besuchen. Endlich haben wir auch mal einen Einblick in Berufe bekommen, für die ein Studium Voraussetzung ist und nicht nur fast ausschließlich Ausbildungsberufe, wie es in der Mittelstufe der Fall war. Wir sind ja schließlich nicht zum Spaß in der Oberstufe😉. Bereits im Vorfeld konnten wir uns für drei Berufe entscheiden, dessen Vorstellung wir sehen wollen. Die meisten Präsentationen waren wirklich interessant, wir wurden auch nicht von „alt Eingesessenen“ mit Monologen gelangweilt. Es waren junge Auszubildende bzw. Studenten, die mit uns ihre Erfahrungen teilten und dabei locker und sehr ehrlich waren. Die Vorträge waren auch nicht künstlich in die Länge gezogen, Sie gingen etwa 45 Minuten und waren echt informativ. Für einige von uns sind die vorgestellten Berufe eine echte Option für die Zukunft. Und das ist nicht nur so daher gesagt 😊.

Am Mittwoch haben wir, die Klasse 11/1, zunächst gemeinsam gefrühstückt. Die Projektwoche in 11 ist vom Programm her recht entspannt, daher blieb uns auch noch Zeit um englisches Tabu zu spielen (das war echt lustig 😊), bevor das Bewerbungstraining um 11:55 startete. Wir wurden freundlich von einer jungen Frau begrüßt, die sich uns vorstellte und anhand ihres Lebensweges deutlich machte, dass es nicht schlimm ist, wenn man nicht den ersten Wunschplatz bekommt. Im Gegenteil, es erschließen sich oft neue Chancen, die Dich im Nachhinein vielleicht viel mehr erfüllen. Wie war das nochmal? Schließt sich eine Tür, öffnet sich immer eine Neue! 

 Daraufhin konnte jeder von uns Fragen zum Thema Bewerbung auf einen Zettel schreiben, die dann im Laufe der Stunde beantwortet wurden. Sie erzählte uns als Erstes, was alles zu einer guten Bewerbung dazu gehört, wie ein guter Lebenslauf in aktuellen Zeiten aussieht und wie man sich durch ein von der Norm abweichendes Anschreiben von anderen Bewerbern abheben kann. Es wurden uns viele hilfreiche Beispiele und Tipps, für „die perfekte Bewerbung“ gegeben, die wir vorher noch nicht kannten. Als letztes hat Sie uns die Angst vor Bewerbungsgesprächen genommen. Und nein, Niemand von uns wurde gezwungen, ein beispielhaftes vor der Klasse zu zeigen, haha. Wir haben darüber gesprochen wie ein Bewerbungsgespräch abläuft und wie wir uns bestens darauf vorbereiten. Zum Schluss haben wir noch einen Beispielhaften Onlineeinstellungstest erhalten, um einen Eindruck davon zu gewinnen, was vielleicht bald auf uns zu kommt. Ihr freut euch bestimmt schon wahnsinnig auf das nächste Bewerbungstraining, aber unser Fazit nach der Stunde lautet: In Sachen Bewerbung lernt man wohl nahezu nie aus 😉

Am Donnerstag stand das BiZ ( Berufs-Informations-Zentrum) auf dem Programm. Mit Sicherheit ist euch das auch ein Begriff und ihr wart da schon mal. 

In den ersten Minuten haben wir darüber gesprochen, ob wir schon Zukunftspläne bzw. Ideen für ein Studium haben. 

Die meisten von uns wussten gar nicht, was sie nach dem Abitur machen wollen. Schließlich geht man ja auch in die Oberstufe, um im besten Fall noch 3 Jahre darüber nachdenken zu können, oder? 😊

Die Tests (jeder kennt sie), die man dort ausfüllen kann, weisen im Ergebnis Studienberufe auf, die zu Dir passen könnten. Wenn man das wirklich ernsthaft bearbeitet, kommen interessante Berufe bei rum. Allerdings waren auch einige lustige Ergebnisse dabei. Ihr wisst auch noch nicht, wie es nach dem Abi weitergehen soll? Auf dieser Website könnt ihr euch informieren und inspirieren lassen. 

Am Freitag haben sich die potenziellen, zukünftigen Balus nochmal getroffen, um genauere Informationen zu erhalten. Schlussendlich haben wir unsere Woche nochmal reflektiert und festgestellt, dass sie uns wirklich in unserer Zukunftsplanung voran gebracht hat. Natürlich hat jetzt nicht jeder von uns zu 100% seinen kompletten Lebensweg im Kopf, aber wir haben viele Denkanstöße bekommen und sind was die Zeit nach dem Abi angeht, keinesfalls mehr Ahnungslos. 

Wir hoffen, wir konnten zumindest ein bisschen Vorfreude bei euch wecken.

Ein Beitrag von Diana, Alicia, Jeanett, Leon, Michael, Haris, Rodrigues und Vanessa

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