Es ist deine Wahl: DIE SPD

Warum soll ich Ihre Partei wählen?

Das haben wir Kerstin Tack gefragt, die für die SPD antritt. 

Über Kerstin Tack

Am 11.11. 1968 wurde ich in Wittingen (Landkreis Gifhorn) geboren. In dem kleinen Dorf Suderwittingen (120 Einwohnende) wuchs ich mit meinen Eltern, meiner Schwester und meinem Bruder auf.
In Wittingen besuchte ich die Grundschule und die Realschule. 1985 machte ich eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin in Wittingen. 1988 zog ich nach Hannover, um eine Ausbildung zur Erzieherin am Stephansstift zu absolvieren. Dort machte ich auch mein Fachabitur. Direkt im Anschluss begann ich 1992 mein Studium an der Ev. Fachhochschule, das ich mit einem Diplom als Sozialpädagogin 1996 beendete.
Meine politische Arbeit begann mit meinem Zuzug nach Hannover 1988 bei der Sozialistischen Jugend Deutschland – Die Falken. In der Zeit von 1992 bis 1996 war ich Bezirksvorsitzende der Falken des Bezirks Hannover. In die SPD bin ich 1993 eingetreten und seit dem Mitglied des Vorstandes des Ortsvereines List-Süd. Seit 2009 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages.

Warum ist es wichtig, im September überhaupt eine Wahl zu treffen?

Weil es unser Recht und Privileg ist, wählen zu gehen!

Unser Grundgesetz garantiert die Demokratie und ist letztlich Grundlage dafür, dass die  Wahlberechtigten aktiv an der Demokratie mitwirken können. In vielen Ländern ist das nicht selbstverständlich. Daher sollte jede und jeder das Recht der Mitbestimmung über die Volksvertretung nutzen. Und jede Stimme zählt, denn oft geht eine Wahl sehr eng aus. Wenn ich nicht wähle, entscheiden andere, wer mich vertritt.

Alle Parteien, die sich zur Wahl stellen, haben unterschiedliche Vorstellungen, was sie in bestimmten Bereichen umsetzen möchten, diese kann ich mit meinen eigenen Vorstellungen vergleichen. Je mehr Stimmen eine Partei bekommt, umso größer ist die Chance, dass auch meine eigenen Ideen durchgesetzt werden können.

Stellen Sie sich vor, Sie haben 30 Sekunden Zeit und wir alle sind ganz Ohr: Wie erklären Sie uns in aller Kürze das Wahlprogramm der SPD?

Was für eine Herausforderung…

Das Programm der SPD heißt „Zeit für mehr Gerechtigkeit“. Damit wollen wir mehr Chancengleichheit und Verbesserungen für alle Menschen in unserem Land erreichen.

Jeder Mensch, unabhängig von Geldbeutel, Schulabschluss, Alter, Geschlecht, Behinderungen oder Herkunft hat das Recht auf Selbstbestimmung, Arbeit und einen Platz in der Gesellschaft. Das ist das Ziel der SPD. Es geht darum, es allen Menschen in jeder Generation zu ermöglichen, gut ausgebildet zu sein, ein Arbeitsleben lang gesund, leistungsfähig und in Arbeit zu sein, Familien zu gründen und sich eigene Rentenansprüche aufzubauen.

Führt die SPD die Jugend in eine gute Zukunft? Wie schaffen Sie das?

Ja, denn mit unseren Zielen und Vorhaben ermöglichen wir gute Zukunftsperspektiven. Wir wollen zum Beispiel in Schulen investieren können, Bildung generell gebührenfrei machen sowie bezahlbare Mieten erreichen. Arbeit wird auch mit den Herausforderungen der Digitalisierung für alle möglich sein, natürlich auch mit gleichem Lohn für die gleiche Arbeit für Frauen und Männer. Und wir wollen eine Bürgerversicherung für alle als gerechtere Krankenversicherung einführen, das Renteneintrittsalter nicht weiter anheben und das Rentenniveau stabil halten. Unsere Vorstellungen für guten Umwelt- und Naturschutz, zur inneren Sicherheit, einem Einwanderungsrecht sowie auch der Start einer Abrüstungsinitiative ermöglichen ein gutes Leben für alle in Deutschland.

Was konkret macht die SPD wählenswert?

Unsere bereits benannten Ziele, unsere Tradition seit über 150 Jahren Kampf für gleiche Rechte sowie die handelnden Personen, die sich dafür einsetzen. Konkret werden wir für mehr Gerechtigkeit sorgen, unsere Zukunft sichern und Europa stärken. In vielen Diskussionen, Veranstaltungen und Gesprächen in der Partei und mit Bürgerinnen und Bürgern haben wir ein gutes Programm aufgestellt. Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit, das ist unser Anspruch.

Für wen ist Ihre Partei die richtige Wahl?

Für alle Menschen, für die Solidarität, Fragen von Gerechtigkeit und gleichen Rechten, Chancengleichheit aber auch Frieden und ein starkes Europa wichtig sind.

Wie gelingt es uns Jungwählern – in Zeiten von Social Media und überschneller Kommunikation – fundiert und objektiv über Parteien, Kandidaten und Wahlprogramme informiert zu sein?

Um sich umfassend zu informieren, ist natürlich ein Weg, sich mit den entsprechenden Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien vor Ort an Infoständen oder bei Veranstaltungen direkt zu unterhalten. Oder aber sich auch mit schriftlichen Fragen an sie zu wenden und dann die Antworten zu vergleichen. Eine Bewertung muss dann aber jede und jeder selbst vornehmen.

Das Gleiche gilt auch für Informationen im Fernsehen und in Zeitungen, für Gespräche mit der Familie, mit Bekannten und Freunden und natürlich für die sozialen Netzwerke.

Auf der Internetseite für Jugendliche des Deutschen Bundestages https://www.mitmischen.de/index.jsp werden aber zum Beispiel die Hauptziele der Parteien vorgestellt und zur Wahl informiert, das ist sehr objektiv.

Auch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bietet zur Bundestagswahl 2017 verschiedene Informationen und auch Webvideo-Formate an. Die Videoreihen richten sich insbesondere an Erst- und Jungwähler/-innen und beschäftigen sich mit Themen rund um die Wahl und das Wählen gehen. https://www.bpb.de/politik/wahlen/bundestagswahl-2017/252397/webvideo-formate.

Mit dem Wahl-O-Mat der bpb kann auch jede und jeder selbst ausprobieren, welche Parteimeinung der eigenen am Nächsten kommt.

 

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