Ein Text von Maggy.
Leistungssport und Schule – viele Schüler versuchen, eine Balance zwischen Klausuren, Hausaufgaben, Training und Turnieren zu finden. Viele junge Leistungssportler haben die Herausforderung, Höchstleistungen in ihrem Sport zu bringen und gleichzeitig gut in der Schule zu sein. Welche Unterstützung können Schulen bieten?
Wenn alle anderen Schüler den ganzen Tag Zeit zum Lernen haben, sind die Leistungssportler meist direkt nach der Schule bei ihrem Sport und müssen abends noch lernen. In beiden Bereichen stehen sie unter hohem Druck. Nach dem Training verschwindet oft die Lust, noch etwas für die Schule zu machen, jedoch möchte man im Sport gut sein, aber auch in der Schule. Im normalen Schulalltag kriegt man das meist hin, jedoch wird es in der Klausurenphase sehr stressig.
Sport ist für viele eine Sache, die man tut, um fit zu bleiben und sportlich zu sein. Aber für mich ist es nicht nur ein Sport oder ein Hobby, es ist mehr eine Leidenschaft. Ich mache meinen Sport schon seit ich 6 Jahre alt bin, und seit ungefähr 2 Jahren betreibe ich ihn auf einem hohen Niveau, wodurch er auch zeitintensiver wurde. Am Anfang war es einfach nur ein Hobby, aber als ich älter wurde, wollte ich auch etwas erreichen und besser werden. Durch die Schule kann man sein Hobby nicht an die erste Stelle setzen, da man selbst nicht möchte, dass man in der Schule schlecht ist.
An einem Tag hat man mal mehr Hausaufgaben und mal weniger. An manchen Tagen schafft man es besser, Schule und Sport zu verbinden, an anderen weniger. Abends, wenn ich vom Training komme, das an einem langen Schultag auch mal sehr spät endet, möchte man sich eigentlich nur ins Bett legen. Doch wegen der Schule muss man oft noch Hausaufgaben machen oder für Klausuren lernen. Da ich beides nicht vernachlässigen möchte, sitze ich abends noch lange an meinen Hausaufgaben oder lerne für Klausuren. Aber da die Schule wichtig ist, muss ich leider manchmal mein Hobby an die zweite Stelle setzen. Für meinen späteren Beruf muss ich meinen Sport selbst finanzieren, deswegen ist für mich die Schule wichtig.
Er berichtet darüber, dass es manchmal sehr anstrengend sein kann mit Schule und seinem Leistungssport. Er spielt Handball seit circa 12 Jahren, und auf diesem hohen Niveau spielt er seit etwa 7–10 Jahren. Sein Alltag besteht aus Schule, und meist fährt er direkt danach zum Training. Für ihn ist dieser Alltag stressig. Wenn viele Arbeiten anstehen, muss er auch mal das Training absagen, um genug Zeit zum Lernen zu haben. Für ihn ist es eine Herausforderung, die Mitte zwischen beiden Seiten zu finden, also nicht zu viel Lernstoff zu verpassen, aber auch nicht zu viel Training. Für ihn geht die Schule vor, und dadurch wird leider auch manchmal der Sport vernachlässigt.
Schulen können aber Schüler unterstützen, die Leistungssport machen. Das Problem vieler Schüler ist, dass die Schule sie nicht für große Turniere oder Trainingscamps freistellt. Nicht an allen Schulen ist das so, aber leider an vielen. Dadurch wird es für die Schüler nicht einfacher, wenn sie nicht unterstützt werden.
- Digitale Materialien: Den Unterrichtsstoff online bereitstellen, damit verpasster Stoff nachgeholt werden kann und man den Anschluss nicht verliert.
- Verständnis: Lehrer sollten diese Schüler nicht noch mehr unter Druck setzen, sondern eher helfen. Projekte, die abzugeben sind, könnten bei wichtigen Wettkämpfen auch später abgegeben werden.
Sport ist nicht nur eine Beschäftigung. Für viele ist er mehr als nur eine Freizeitaktivität, es ist eine Leidenschaft, und oft besteht das ganze Leben aus diesem Sport. Deswegen ist es wichtig, dass Lehrer die Schüler nicht zu stark unter Druck setzen, sondern sie unterstützen.
