Ein Beitrag von Aaron.
Ich bin seit über 10 Jahren Schüler der IGS Roderbruch. Hier schreibe ich, warum ich es problematisch finde, dass kleine falsche Entscheidungen die Umwelt nachhaltig schädigen und weshalb Nachhaltigkeit für mich ein wichtiges Thema ist.
Da ich in der Nähe der Schule wohne, gehe ich jeden Tag zu Fuß zur Schule. Längere Strecken fahre ich mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn. Außerdem versuche ich, im Alltag Einwegflaschen zu vermeiden und Strom zu sparen.
Neulich ist mir während der Pause aufgefallen, dass in unserem Klassenraum das Licht und das Smartboard noch an waren, obwohl niemand mehr dort war. Viele denken nicht daran, wie viel Strom dadurch verbraucht wird. Wenn man drüber nachdenkt, wie viele Räume jeden Tag genutzt werden, kommt schnell einiges zusammen. Ein anderes Mal habe ich gesehen, dass die Heizung in einem Klassenraum lief, obwohl das Fenster weit offen stand. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht unwichtig, verschwendet aber unnötig Energie. Und obwohl viele keinen weiten Weg haben und es auch Schülerfahrkarten gibt, fahren trotzdem einige mit dem Auto zur Schule.
Die Erde wird immer wärmer, Gletscher schmelzen und der CO₂-Anteil in der Luft steigt. Das führt zu schlimmen Unwettern wie Stürmen, Dürren oder Überschwemmungen. Viele Menschen verlieren dadurch ihr Zuhause und Tiere und Pflanzen sterben aus. Das liegt auch an unseren täglichen Entscheidungen, die mitbewirken, ob die Umwelt und das Klima geschont werden oder nicht.
Um nachhaltiger zu leben, sollten wir Ressourcen, Energie und Wasser sparen, Müll trennen und Wege mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. In der Politik wird versucht, die Erde nachhaltiger zu nutzen. Immer mehr Länder und Städte entscheiden sich für umweltfreundliche Energie. Umweltfreundliche Energie kommt von Quellen, die die Umwelt schonen und nicht ständig CO₂ in die Luft pumpen. Zum Beispiel Solarenergie, wo Sonnenlicht in Strom umgewandelt wird, Windenergie, wo der Strom aus Wind gemacht wird, und Wasserkraft, wo Energie aus fließendem Wasser gewonnen wird. Diese Energiequellen helfen, den Klimawandel zu bremsen, weil sie kaum Dreck verursachen und immer wieder neu entstehen.
Auch die IGS Roderbruch hat auf dem Dach Solaranlagen, außerdem gibt es Energiemanager, die sich um den sparsamen Gebrauch von Strom und um die Nutzung der Heizungen kümmern, und im Schulgarten wird Obst und Gemüse umweltfreundlich angebaut. Manche finden, dass solche Maßnahmen nur wenig bringen und dass es eigentlich große politische Entscheidungen oder neue Technologien benötigt, um den Klimawandel zu stoppen. Das stimmt auch zum Teil. Natürlich sind große politische Entscheidungen wichtig, aber es ist auch wichtig, im Alltag auf kleine Dinge zu achten. Wenn das alle machen würden, wäre das eine große Veränderung.
Mir war schon vorher bewusst, dass Umweltschutz wichtig ist. Aber erst als ich auf die kleinen Dinge im Alltag geachtet habe, wie Lichter ausschalten oder Müll trennen, habe ich gemerkt, was da alles zusammenkommt.
Abschließend möchte ich sagen: Nachhaltigkeit geht uns alle an. Jeder kann im Alltag etwas beitragen, in der Schule und privat, und vielleicht auch andere dazu bringen, bewusster zu handeln.
