Heute beleuchten die Schülerinnen und Schüler einer 11. Klasse ein Thema, das uns alle bewegt: Was macht einen guten Lehrer aus, und was führt zu Frustration im Klassenzimmer?
In unserem Beitrag teilen wir mit einer guten Portion Ehrlichkeit unsere Erfahrungen und Meinungen. Wir diskutieren die Eigenschaften, die Lehrkräfte zu unseren Favoriten machen, und sprechen auch die Herausforderungen an, die wir mit weniger effektiven Lehrmethoden erlebt haben. Also: los gehts!
Eine Schülerin:
Ein/e schlechte/r Lehrer/in ist für mich jemand, der/die vergisst, dass Schüler/innen Individuen mit eigenen Lebensrealitäten sind. Genau wie Lehrer/innen haben auch wir ein Privatleben. Wenn es zu Problemen kommt – sei es durch persönliche Herausforderungen, wie Depressionen, oder durch fehlende Unterstützung zu Hause – sollten diese Umstände berücksichtigt werden. Manchmal fehlt man deshalb in der Schule oder schreibt eine schlechte Klausur. Oft suchen wir das Gespräch mit den Lehrkräften, um unsere Situation zu erklären, doch diese Bemühungen werden häufig ignoriert oder als irrelevant abgetan, und stattdessen werden schlechte Noten vergeben. Besonders enttäuschend wird es, wenn man eigentlich eine engagierte und leistungsstarke Schüler/in ist. Jemand, der/die nicht nur gute schriftliche Leistungen erbringt, sondern auch motiviert ist und es verdient, in der Oberstufe zu sein und gefördert zu werden. Doch wenn eine Lehrkraft erst seit wenigen Wochen mit einem zusammenarbeitet, wird dies manchmal nicht anerkannt. Es wird argumentiert, man könne die Leistungen nicht richtig bewerten, weil man sich noch nicht lange kenne. Trotzdem werden eher schlechtere Noten vergeben, obwohl erkennbar ist, dass man das Thema beherrscht und sich wirklich bemüht. Ein zusätzlicher Punkt oder eine wohlwollende Bewertung wären in solchen Fällen möglich gewesen. Statt Rücksicht und Unterstützung – wie sie viele andere Lehrer/innen zeigen – wurde in meinem Fall entschieden, mir trotz meiner Bemühungen und nach mehreren Gesprächen über meine Situation nicht entgegenzukommen. Die persönliche Belastung, die dadurch entstand, wurde ignoriert. Für die Lehrkraft war es vielleicht nur eine Note, für mich jedoch ging es um viel mehr: um meine mentale Gesundheit und meinen schulischen Weg.
Ein/e positive/r Lehrer/in ist für mich jemand, der/die erkennt, dass Schüler/innen Individuen mit einzigartigen Stärken, Schwächen und Herausforderungen sind. Solche Lehrer/innen nehmen sich die Zeit, ihre Schüler/innen wirklich kennenzulernen – nicht nur auf der Grundlage ihrer schulischen Leistungen, sondern auch als Menschen. Sie verstehen, dass das Leben außerhalb der Schule manchmal Einfluss auf den schulischen Alltag hat, und zeigen Mitgefühl und Verständnis, wenn es zu Schwierigkeiten kommt. Anstatt vorschnell zu urteilen, suchen sie das Gespräch und bieten ihre Unterstützung an, sei es durch zusätzliche Hilfe im Unterricht, aufmunternde Worte oder einfach durch die Bereitschaft zuzuhören. Ein/e positive/r Lehrer/in erkennt die Potenziale seiner/ihrer Schüler/innen und setzt sich aktiv dafür ein, diese zu fördern. Sie ermutigen Schüler/innen, an sich zu glauben, und schaffen eine Lernumgebung, in der man sich sicher und wertgeschätzt fühlt. Wenn sie sehen, dass jemand in einem bestimmten Bereich Stärken hat – sei es schriftlich, mündlich oder kreativ – geben sie einem die Chance, sich weiterzuentwickeln. Sie nehmen es nicht als selbstverständlich, wenn man engagiert und motiviert ist, sondern unterstützen diese Eigenschaften durch gezieltes Feedback und zusätzliche Herausforderungen, die auf die individuellen Fähigkeiten zugeschnitten sind. Solche Lehrer/innen zeigen auch in schwierigen Zeiten Einsatz. Sie bieten Lösungen an, wenn man mit persönlichen oder schulischen Problemen kämpft, und lassen einen nicht alleine damit. Vielleicht arrangieren sie Nachhilfe, lassen bei der Bewertung Fingerspitzengefühl walten oder suchen gemeinsam mit einem nach Wegen, wie man trotz Hindernissen erfolgreich sein kann. Man spürt, dass sie nicht nur ihren Beruf ausüben, sondern sich wirklich für das Wohlergehen und den Erfolg ihrer Schüler/innen interessieren. Diese Unterstützung geht oft über das Fachliche hinaus. Positive Lehrer/innen vermitteln nicht nur Wissen, sondern auch Werte wie Respekt, Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen. Sie sind Vorbilder, die zeigen, wie wichtig es ist, mit Empathie und Offenheit auf andere einzugehen. Ihre Förderung und ihr Engagement prägen einen nicht nur schulisch, sondern oft auch für das Leben.
Eine Schülerin:
Ein guter Lehrer sollte verständnisvoll sein und den Schülern gerade dann helfen, wenn sie Schwierigkeiten haben. Er erklärt den Unterrichtsstoff klar und logisch, damit jeder ihn verstehen und gut mitkommen kann. Außerdem motiviert er seine Schüler, indem er sie lobt, ermutigt und ihre Fortschritte anerkennt. Der Unterricht sollte abwechslungsreich und interessant gestaltet sein, zum Beispiel durch Spiele oder spannende Diskussionen. Ein guter Lehrer behandelt alle Schüler fair und hilft ihnen, ihre Ziele zu erreichen, unabhängig von ihren Leistungen oder Schwächen. Ein schlechter Lehrer hingegen handelt oft gegenteilig. Er stellt Schüler bloß, indem er sie unangekündigt aufruft oder vor der Klasse kritisiert, selbst dann, wenn der Schüler deutlich gemacht hat, dass er mit solchen Situationen nicht klarkommt. Er zeigt wenig Geduld, schimpft oder schreit Schüler an, nur weil sie etwas vergessen haben oder nicht sofort verstehen. Sein Unterricht ist häufig monoton und schwer verständlich, was das Lernen für die Schüler noch schwieriger macht. Solche Lehrer neigen dazu, Klassen miteinander zu vergleichen und Druck aufzubauen, indem sie sagen, andere Klassen hätten es besser hinbekommen. Manche entmutigen Schüler sogar direkt, indem sie ihnen vermitteln, dass sie ihre Ziele ohnehin nicht erreichen werden. Solches Verhalten nimmt den Schülern die Motivation und sorgt dafür, dass der Unterricht für alle belastend wird.
Eine Schülerin:
Ein schlechter Lehrer ist für mich jemand, der sich nicht an Absprachen hält, beispielsweise, indem er Schüler dran nimmt, obwohl bei der Notenbesprechung vereinbart wurde, das nicht zu tun. Gleichzeitig wiederum nimmt er die Schüler nicht dran wenn man sich meldet und kritisiert dann bei der Notenbesprechung das man sich nicht melden würde. Das kann dazu führen, dass sich die Schüler unwohl fühlen und unter Druck gesetzt werden. Ein weiterer Punkt ist, wenn ein Lehrer unangebrachte Kommentare macht, wie etwa, dass die Schüler „endlich mal ihre Gehirne anstrengen sollen“ oder fragt, ob sie „auf eine göttliche Eingebung warten.“ Ein schlechter Lehrer ist auch jemand, der die Namen seiner Schüler nicht kennt oder sie ständig mit falschen Namen anspricht. Ebenso problematisch sind Lehrer, die unrealistisch hohe Erwartungen an die Schüler haben, dabei jedoch kein echtes Interesse an den individuellen Leistungen zeigen. Durch diese Haltung fühlen sich die Schüler häufig überfordert und nicht wertgeschätzt. Ein Lehrer, bei dem man morgens schon keine Lust hat, in die Schule zu gehen, weil man weiß, dass nur kritisiert wird, und das nicht konstruktiv, sondern auf eine verletzende Art, trägt ebenfalls dazu bei was ein schlechten Lehrer ausmacht. Besonders frustrierend ist es, wenn Lehrer offensichtlich Lieblingsschüler bevorzugen. Ein weiter Punkt ist, wenn der Lehrer nicht gut bis garnicht erklären kann. Ein guter Lehrer ist für mich jemand, der den Unterricht so gestaltet, dass er Spaß macht und man sich darin wohlfühlt. Diese positive Atmosphäre entsteht, wenn der Lehrer offen und freundlich auf die Schüler eingeht und eine angenehme Lernumgebung schafft.
Ein guter Lehrer berücksichtigt die Bedürfnisse seiner Schüler und hält sich an gemeinsame Absprachen, beispielsweise daran, nicht einfach jemanden dran zu nehmen, der sich nicht gemeldet hat. Bei einem guten Lehrer geht man gerne in die Schule, weil man sich auf den Unterricht und die Person freut. Ein weiterer punkt ist, wenn man dem Lehrer vertrauen kann. Es macht einen Unterschied, wenn der Lehrer auch mal persönlich auf die Schüler zukommt, nachfragt, ob alles in Ordnung ist, und ermutigt, an Aufgaben wie Vortragen teilzunehmen ohne Druck auszuüben, falls man sich dagegen entscheidet. Ein guter Lehrer ist zudem in der Lage, den Unterricht entspannt und zugleich zielführend zu gestalten. Schließlich zeichnet einen guten Lehrer auch die Fähigkeit aus, den Stoff verständlich zu erklären und so das Lernen zu erleichtern.
Ein Schüler:
Auf der positiven Seite gibt es Lehrer, die wirklich einen tollen Umgang mit uns haben. Sie erklären den Stoff verständlich und schaffen eine freundliche Atmosphäre im Klassenzimmer. Das macht es viel einfacher, Fragen zu stellen und sich aktiv am Unterricht zu beteiligen. Wenn wir ein gutes Verhältnis zu unseren Lehrern haben, fühlen wir uns auch wohler und motivierter. Außerdem bereiten sie uns vernünftig auf Klausuren vor und besprechen die Aufgaben danach so, dass wir aus unseren Fehlern lernen können. Leider gibt es auch Lehrer, bei denen das nicht so gut läuft. Manchmal haben sie eine unsympathische Ausstrahlung, was es schwer macht, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Wenn sie ständig nur meckern und bei jeder Kleinigkeit negativ reagieren, fühlt man sich schnell entmutigt. Es ist frustrierend, wenn keine ordentlichen Vorbereitungen auf Klausuren getroffen werden oder wenn jede Antwort ständig verbessert wird – das lässt einen manchmal einfach hilflos fühlen. Auch wenn kein echtes Verhältnis zu den Lehrern aufgebaut wird, fehlt oft die Unterstützung, die wir brauchen. Und wenn im Unterricht zu viel Stoff in kurzer Zeit durchgenommen wird und die Erklärungen schlecht sind, kann man einfach nicht mithalten. Insgesamt merke ich, wie wichtig es ist, dass Lehrer sowohl gut erklären als auch ein gutes Verhältnis zu uns aufbauen. Das macht das Lernen viel angenehmer und erfolgreicher!
Eine Schülerin:
Es gibt eine Lehrerin – bei der, denke ich – alle dankbar sind, dass sie die Schule verlassen hat. Diese Lehrerin hatte mir tatsächlich nichts beigebracht und nach langem Fehlen und den ganzen Unterichtsentfällen wurde plötzlich eine Arbeit geschrieben, nach den zwei Wochen, in welchen sie wieder die Schule besuchte, wobei ich nicht einmal richtig wusste, was jetzt nun drankommt. Natürlich hatte ich die schlechteste Klausur mit einer wunderbaren 5-. Für mich ist das ein perfektes Beispiel für schlechten Unterricht, da ich leider nun Probleme mit bestimmten Themen habe.
Ein Lehrer der merkt, wenn ich mal nicht mitkomme, ein Lehrer der versteht, dass die ganze Klasse aufm Schlauch steht, so einen Lehrer durfte ich dieses Jahr kennenlernen und ich bin jede einzelne Stunde dankbar für ihn. Das nenne ich guten Unterricht, da es mir Selbstbewusstsein schenkt und ich mich gehört fühle.
Ein Schüler:
Ein guter Lehrer zeichnet sich durch fachliche Kompetenz und die Fähigkeit aus, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln. Er zeigt Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der Schüler und schafft eine unterstützende, motivierende Lernatmosphäre. Begeisterung und Engagement für den Unterricht wirken inspirierend, während eine klare und strukturierte Herangehensweise Orientierung bietet. Geduld und Flexibilität sind ebenfalls wichtige Eigenschaften, um den unterschiedlichen Lerntempi und Bedürfnissen der Schüler gerecht zu werden. Ein guter Lehrer erkennt Potenziale, fördert sie gezielt und behandelt alle Schüler fair und respektvoll. Zudem zeichnen ihn gute Kommunikationsfähigkeiten und ein Sinn für Humor aus, die das Lernen angenehm und effektiv machen.
Im Gegensatz dazu ist ein schlechter Lehrer oft unvorbereitet und zeigt wenig Interesse an seinem Fach oder den Schülern. Er agiert ungerecht, ungeduldig und bleibt starr bei Methoden, die nicht zum Lernerfolg führen. Klare Kommunikation und die Fähigkeit, auf Schüleranliegen einzugehen, fehlen oftmals, was zu Frustration führen kann. Desinteresse an den individuellen Bedürfnissen der Schüler sowie eine fehlende Motivation, sie zu fördern, verstärken den negativen Eindruck. Insgesamt kann ein schlechter Lehrer durch sein Verhalten das Lernen erschweren und die Motivation der Schüler nachhaltig beeinträchtigen.
Eine Schülerin:
Schlechter Unterricht zeichnet sich häufig durch eine Reihe von frustrierenden Merkmalen aus. Oft spricht der Lehrer zu lange am Stück, ohne den Schülern eine Chance zur Interaktion oder zum Mitdenken zu geben, was den Unterricht eintönig und schwer verständlich macht. Hinzu kommt eine mangelhafte Vorbereitung, die dazu führt, dass Schüler die Inhalte, die sie nicht verstehen oder können, selbstständig erarbeiten müssen. Ein weiteres Problem ist die fehlerhafte oder unfaire Benotung. Schüler werden manchmal verwechselt, und selbst offensichtliche Fehler in der Bewertung werden nicht korrigiert oder entschuldigt. Manchmal erscheint es sogar so, als wären die Schüler besser auf den Unterricht vorbereitet als der Lehrer selbst, was sowohl die Effektivität als auch die Motivation stark beeinträchtigt.
Im Gegensatz dazu ist guter Unterricht durch eine Reihe positiver Merkmale gekennzeichnet. Ein wesentliches Element sind Gruppenarbeiten, die den Unterricht dynamisch und interaktiv gestalten und die Zusammenarbeit zwischen den Schülern fördern. Ein guter Lehrer unterbricht die Schüler nicht unnötig, sondern ermöglicht es ihnen, konzentriert und engagiert zu arbeiten. Dabei zeigt er echtes Interesse an den Fortschritten seiner Schüler und bewertet fair und nachvollziehbar. Diese Art von Unterricht schafft eine Lernumgebung, in der Schüler sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch motiviert sind, ihr Bestes zu geben und aktiv am Unterricht teilzunehmen.
Eine Schülerin:
Merkmale eines guten Lehrers:
1. Gute Vorbereitung für Stunden und Klausuren
Ein guter und umfangreicher Unterrichtsplan und klare Ziele geben den Schülern Sicherheit.
– Wenn sich die Lehrer die Mühe machen, verständliche Materialien und Übungsaufgaben bereitzustellen
2. Gute Erklär-Methoden
Ein guter Lehrer kann komplexe Themen so erklären, dass sie für alle verständlich sind. Mit Beispielen die anschaulich sind, praktische Übungen und Geduld sorgen sie dafür, dass jeder das selbe Tempo erreicht .
3. Netter und offener Umgang
Freundlichkeit und ein respektvoller Umgang sind essenziell. Lehrer, die offen auf ihre Schüler eingehen, schaffen eine Atmosphäre, in der man gerne lernt.
4. Unterstützend statt kritisierend
Gute Lehrer erkennen, wo Schüler Hilfe brauchen, und bieten Unterstützung an, statt sie für Fehler zu kritisieren. Ihr Ziel ist, Stärken zu fördern und für Schwächen gemeinsam eine Lösung zu finden.
5. Motivierende Ausstrahlung
Lehrer, die leidenschaftlich ihren Beruf und die Fächer unterrichten, können ihre Schüler oft für das Thema begeistern und durch Taten motivieren. Durch diese Motivation kriegen die Schüler Lust an der Schule.
6. Gutes Verhältnis zu den Schülern
Ein Lehrer, der seine Schüler kennt und sie ernst nimmt, schafft Vertrauen. Das erleichtert die Kommunikation und stärkt das Selbstbewusstsein.
7. Hoffnung und Motivation schenken
Schüler brauchen das Gefühl, dass ihre Lehrer an sie glauben. Diese Hoffnung motiviert, an sich selbst zu arbeiten und auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben ebenso motiviert das die Schüler, bin Freude in die Schule zu kommen.
Was schlechte Lehrer und Unterrichtsstunden ausmacht:
Leider gibt es auch Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler demotivieren und ihnen den Spaß am Lernen nehmen. Schlechte Lehrer erkennt man oft an diesen Beispielen:
1. Schüler vor der Klasse runtermachen
Wenn Lehrer die Schüler vor der ganzen Klasse bloßstellen oder demütigen, wird nicht nur das Selbstbewusstsein zerstört – auch die Motivation an der Schule und dem Unterricht sinkt.
2. Schlechte Vorbereitung des Unterrichts
Unterricht, der nur aus Arbeitsphasen besteht, wirkt leblos und unstrukturiert. Den Schülern fehlt das Verständnis und die fehlende Erklärung zu den Themen , um wirklich Fortschritte zu machen.
3. Ungerechte Benotung
Manche Lehrkräfte legen die Noten nicht auf Leistung fest, sondern sie basieren auf Vorurteile wie Herkunft oder Sympathie.
4. Keine Hoffnung oder Motivation
Lehrer, die an ihren Schülern zweifeln oder sie als unfähig ansehen, nehmen ihnen jede Chance, besser zu werden. Ohne Motivation fehlt der Antrieb zum Lernen.
Eine Schülerin:
Schlechter Unterricht ist für mich monotoner/einseitiger Unterricht. Wenn die Lehrkraft immer nur vorne steht und Monologe führt. Manche Lehrer*innen bewerten nicht nachvollziehbar bzw. können Ihre Benotung nicht erklären. Außerdem ist eine fehlende Struktur nervig, da es als Schüler*in schön ist, sich auch die Ziele der Stunde vorbereiten zu können.
Eine gute Lehrkraft im Gegensatz baut viele verschiedene Arbeitsphasen in den Unterricht ein, wie zum Beispiel Gruppenarbeit, Arbeitsblätter, Partnerarbeit, Präsentationen usw. Ein gutes, lustiges, aber gleichzeitig professionelles Verhältnis zwischen Schüler*innen und Lehrerkraft ist ein weiterer entscheidender Aspekt, der zu gutem Unterrichtet führt.
Eine Schülerin:
Gute Lehrer:innen macht aus: Dass sie fair bewerten, was eigentlich offensichtlich sein sollte. Dass sie auch mal Lärm erlauben, wenn dabei produktiv gearbeitet wird dass, man Musik hören darf oder auch einfach mal Stunden gibt, die entspannt sind, wo man sich schon förmlich auf den Unterricht freut, weil man einfach merkt die Person, die vorne an der Tafel steht, die kann uns verstehen, der Unterricht ist spannend gestaltet, so gut wie es geht, man darf in Gruppen frei arbeiten und Ergebnisse werden kreativ vorgestellt in Form von Diskussionen oder Rollenspielen. Was gute Lehrer:innen auch sind: sie sind verständnisvoll, sie sind motivierend. Am besten wäre es, dass man den Lehrer*innen als Klassenlehrer haben möchte und die Person das weiß. Was dazu gehört zu einem guten Lehrer*innen, dass man einfach auf die Toilette gehen kann, es keine große Sache daraus gemacht wird und am besten ist es, wenn man es als Aussage tätigen darf, dass man auf die Toilette geht.
Schlecht ist es, wenn die Lehrer:innen einen Lieblingsschüler haben und es die Klasse merken lassen, während sie denken, es wäre unauffällig. Die Lehrer:innen bereiten ihren Unterricht gar nicht oder nur wenig vor, und wir bemerken das. Es sind die schlimmsten Lehrer, wenn wir Schüler:innen mal die Hausaufgaben vergessen oder nur teilweise machen. Wenn die Lehrkräfte vorne 90 Minuten Monologe halten und selbst das nicht mitbekommen. Wenn der Unterricht nicht aktiv mit uns geführt wird, wenn wir uns melden und damit falsch umgegangen wird, wenn die Aussagen nicht korrekt sind. Wenn wir Schüler:innen Lehrer verbessern müssen oder wir Fragen stellen, die sie selbst nicht beantworten können. In Stresssituationen, wie bei Präsentationen, macht man in der Gruppe die ganze Arbeit, doch weil man schüchtern ist, bekommt man die schlechtere Note und wird vor der Präsentation noch einmal getadelt, nur weil man das Richtige tun wollte. Die Kritik ist nicht nachvollziehbar und trifft einen schlimmer, als es eigentlich sein sollte. Ein schlechter Lehrer ist ein schlechter Lehrer, wenn man nicht mehr zur Schule gehen möchte, nur wegen der Person.
Unsere Schlussfolgerungen
Positive Aspekte guter Lehrkräfte
Ein guter Lehrer zeichnet sich durch fachliche Kompetenz und die Fähigkeit aus, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln. Er zeigt Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der Schüler und schafft eine unterstützende, motivierende Lernatmosphäre. Einige positive Erfahrungen umfassen:
- Gute Vorbereitung und klare Ziele, die Sicherheit geben.
- Freundlichkeit und ein respektvoller Umgang, der eine Atmosphäre schafft, in der man gerne lernt.
- Motivation durch Leidenschaft für den Beruf und die vermittelten Fächer.
Herausforderungen und negative Beispiele
Leider gibt es auch Erfahrungen, die demotivieren und den Spaß am Lernen nehmen. Ein schlechter Lehrer kann oft durch folgende Verhaltensweisen identifiziert werden:
- Schlechte Vorbereitung des Unterrichts und ungerechte Benotung.
- Fehlende Motivation und Unterstützung, die Schüler in ihrer Entwicklung zurückhält.
- Lehrer, die bei jeder Kleinigkeit negativ reagieren, wodurch eine angespannte und entmutigende Lernumgebung entsteht.
Vergleich und Kontrast
Gute Lehrkräfte bereiten uns vernünftig auf Klausuren vor und besprechen die Aufgaben so, dass wir aus unseren Fehlern lernen können. Im Gegensatz dazu sind schlechte Lehrer oft unvorbereitet und zeigen wenig Interesse an ihrem Fach oder den Schülern. Die Erklärungen sind schlecht und es wird zu viel Stoff in kurzer Zeit durchgenommen, was es schwer macht, mitzuhalten.
Die Qualität des Unterrichts hängt stark von dem Lehrer ab. Gute Lehrer erklären nicht nur gut, sondern bauen auch ein gutes Verhältnis zu uns auf, was das Lernen angenehmer und erfolgreicher macht. Schlechte Lehrer hingegen können durch ihr Verhalten das Lernen erschweren und die Motivation der Schüler nachhaltig beeinträchtigen.
