Alarmstufe Rot: Der geheime Plan gegen unsere Demokratie

Wir haben uns mit den Werten und den neuesten Plänen der AfD auseinandergesetzt. Dabei sind wir auf ziemlich beunruhigende Informationen gestoßen, die von den Journalisten von correctiv.org aufgedeckt wurden. Es kam heraus, dass führende Mitglieder der AfD sich mit bekannten Neonazis getroffen haben, um Pläne zu entwickeln, die wirklich schwerwiegend sind: Sie wollen Millionen von Menschen, die nicht in ihr Bild von Deutschland passen, aus dem Land entfernen. Das betrifft Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge, Einwanderer und sogar Deutsche, die gegen Rassismus kämpfen oder keine deutschen Eltern haben. Sie planen, diesen Menschen die Staatsbürgerschaft zu entziehen und sie aus Deutschland zu vertreiben.

Diese Infos zeigen uns, wie gefährlich die AfD sein kann. Sie bedroht nicht nur unsere Demokratie, sondern erinnert auch an sehr dunkle Zeiten in Deutschland. Ihre Pläne klingen ähnlich wie der Madagaskar-Plan und die Wannsee-Konferenz der Nazis, die damals die Juden in Europa verfolgen und vernichten wollten. Dass die AfD in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen schon als rechtsextrem gilt, aber trotzdem vielleicht mitregieren könnte, zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle, besonders wir Jungen, uns mit dem Thema beschäftigen.

Die AfD verfolgt schon immer Ziele, die uns an Zeiten erinnern, bei denen wir die Verantwortung tragen, sie nicht wiederholen zu lassen. 

2017 stand im Wahlprogramm der AfD die Homosexualität als verfassungsfeindlich, die Einführung des Rassenachweises und der Austritt aus der europäischen Union. Viel hat sich nicht geändert: 2023 stehen im Wahlprogramm Grenzkontrollen, der Euro-Ausstieg und, immer noch, der EU-Ausstieg. 2023 möchte die AfD außerdem die Beziehungen zu Russland verbessern und die Sanktionen beenden.

Auch wollen sie die Wehrpflicht für alle männlichen Staatsbürger einführen, die Strafmündigkeit auf 12 Jahre senken, die Geburtenrate erhöhen und das traditionelle Bild der Mutter fördern. Die AfD ändert sich und ihre rechten Ansichten nicht, sondern nur die Wortwahl, um ihre Ziele verharmlosend auszudrücken und Vorwürfe der Recht Extremität abzumildern. “Remigration” ist ein Wort, was gerade die letzten Wochen immer präsenter in unserer Sprache ist. Neu integriert wurde das Wort von der AfD und man sollte sich vor der Verwendung hüten. Ursprünglich sagt das Wort das Zurückkehren in die Herkunftsregion aus, nachdem betroffene Menschen eine Zeitspanne woanders gelebt haben. Die AfD entfremdet dieses Wort; verwendet wird es, um Worte wie Abschiebung und Deportation zu umgehen, denn nichts anderes sind die Ziele der AfD.

Welche Ansichten vertritt die AfD bezüglich demokratischer Werte und Bürgerbeteiligung?

Die AfD verfolgt eigene Vorstellungen in Bezug auf Demokratie und Bürgerbeteiligung. Dabei stehen Reformen, die Betonung des deutschen Volkes und die Ablehnung politischer Ideologien im Fokus. Die Partei setzt auf verpflichtende Bürgerarbeit, wobei Arbeitsverweigerung finanzielle Konsequenzen nach sich zieht. In Bezug auf Grenzen befürwortet die AfD Kontrollen, physische Barrieren und Zäune. Steuerliche Entlastung, insbesondere durch die Senkung von Erbschafts- und Vermögenssteuern, ist ein weiteres Anliegen. Diese Maßnahmen könnten jedoch zu geringeren Einnahmen für den Staat und die Rentenversicherung führen, während Kritiker argumentieren, dass eine stärkere Beteiligung der Reichen am Gemeinwohl notwendig sei. Zusammengefasst reflektiert die AfD eine Mischung aus nationalen Schwerpunkten, wirtschaftlichen Überlegungen und einer skeptischen Haltung gegenüber etablierten politischen Ideen.

Wie positioniert sich die AFD zu Themen wie Bildung und Schule? 

Die AFD strebt an, die differenzierten Schulsysteme in Deutschland verstärkt an den Begabungen der Schüler:innen auszurichten. Hierbei lehnt sie die Einflussnahme internationaler Themen auf das Schulsystem sehr ab. Ein zentrales Ziel der AFD besteht darin, die Anzahl der Ausbildungsabsolventen zu erhöhen, während sie gleichzeitig die Zahl der Abiturienten reduzieren möchte. Dieser Ansatz verfolgt das Ziel, das deutsche Ausbildungssystem zu stärken.

Die AFD setzt sich stark dafür ein, dass andere Religionen, wie beispielsweise der Islam, keinen Platz an deutschen Schulen finden sollen. Die Partei betont die Wichtigkeit der Eigenentwicklung im Schulsystem und beabsichtigt die Wiedereinführung von Diplomen und Magistern als Abschlüsse. Ein weiterer zentraler Punkt in der Bildungspolitik der AFD ist die Erhaltung der deutschen Sprache als Lehr- und Wissenschaftssprache. Dies kennzeichnet ihre Bestrebungen, die kulturelle Identität und Eigenständigkeit im Bildungsbereich zu bewahren.

Welche Ansichten hat die AfD zu Themen wie Integration und kulturelle Vielfalt? 

Ihre Aussagen zu verschiedenen Themen, insbesondere zur Integration, werden kontrovers diskutiert. Laut dem Mediendienst „Integration“ bezieht sich etwa jede zweite Anfrage der AfD auf Migration oder Integration. Selbst in Bereichen, in denen diese Themen normalerweise keine Rolle spielen, bezieht die AfD oft Bezug zur Zuwanderung, zum Beispiel im Gesundheitsbereich.

Auf ihrer eigenen Webseite bezeichnet die AfD Deutschland als kein klassisches Einwanderungsland aufgrund seiner geografischen Lage, Geschichte, Bevölkerung und dichten Besiedelung. Sie betonen die Notwendigkeit, zwischen politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen einerseits und irregulären Migranten andererseits zu unterscheiden.

Die AfD lehnt grundsätzlich den Doppelpass ab und fordert, dass abgelehnte Asylbewerber umgehend außer Landes gebracht werden.

Über die kulturelle Vielfalt sagt die AfD, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, aber die AfD glaubt, dass Muslime sehr wohl zu Deutschland gehören, auch wenn der Islam selbst nicht als Teil der deutschen Kultur angesehen wird von ihnen. Es gibt auch Diskussionen darüber, ob Deutschland eine Multikultur haben sollte oder nicht. Die AfD sieht dies als Bedrohung für den Frieden und den Fortbestand der deutschen Nation als kulturelle Einheit. Es gibt auch Forderungen, den Bau und Betrieb von Moscheen zu verbieten und die Vollverschleierung zu untersagen. Das sind einige der Punkte, die in Bezug auf die kulturelle Vielfalt in Deutschland diskutiert werden.

Inwiefern unterscheiden sich die Ziele der AfD von denen anderer politischer Parteien in Deutschland? 

Die AfD ist momentan die rechtsradikalste Partei im Bundestag. Im Gegensatz zu anderen Parteien ist sie rechtsextrem und nationalistisch. 

Obwohl die AfD sehr konservativ denkt, hat sie eine sehr marktliberale Ausrichtung. Auch ist dies an ihrem Motto „Je mehr Wettbewerb, desto besser für alle“ zu erkennen. Andere Parteien wie die CDU handeln eher langsam und tasten sich an neue Dinge erst einmal heran, während die AfD alles direkt und radikal verändern will. Besonders ist dies an der Umsetzung alter Werte zu erkennen. 

In Hinblick auf Integrationstendenzen ist die AfD im Gegensatz zu anderen Parteien, wie den Grünen, sehr negativ eingestellt. Zum Beispiel wollen sie zurück zu den Grenzkontrollen, auch mit physischen Barrieren, was die Integration aufhalten würde.

Außerdem wollen sie Millionen von Menschen vertreiben, die ihrer Ideologie nicht entsprechen. Andere Parteien sehen Integration eher als Chance für eine bessere Welt und Frieden. Dies spiegelt sich auch in ihrer positiven Einstellung gegenüber Russland wider, trotz der Überfälle von Putin.

Welche Strategien verfolgt die AfD, um ihre politischen Ziele zu erreichen, und wie erfolgreich sind diese Strategien?

In der heutigen Zeit wird viel über die AfD diskutiert. Manche Leute finden sie kontrovers, andere unterstützen ihre Ansichten. Die AfD versucht, ihre politischen Ziele durch clevere Strategien zu erreichen. Dazu gehört, dass sie oft über Themen wie Einwanderung und nationale Identität spricht, um die Aufmerksamkeit vieler Menschen zu gewinnen. Außerdem kritisiert die Partei häufig bekannte Politiker und Institutionen, um sich selbst als bessere Option darzustellen. Die AfD nutzt auch soziale Medien, um direkt mit Wählern zu kommunizieren und ihre Botschaften zu verbreiten. 

Die AfD fährt eine Doppelstrategie: Während sie sich in Parlamenten und Talkshows moderat gibt, sammelt sie in den Bierzelten rechtsextreme Gruppierungen ein, schürt den Hass in halböffentlichen Facebook-Gruppen und Telegram-Kanälen. Auf TikTok haben die AfD und ihre Unterstützer:innen die größte Reichweite aller Parteien; hier wird bewusst mit Verschwörungserzählungen und extrem rechten Codes gespielt.

In der Öffentlichkeit hingegen ist der Ton ruhig, und gelassen, es wird viel Anzug getragen, auf Manieren und Bildung angespielt. Werden AfD-Politiker:innen öffentlich scharf angegriffen, erfahren sie deswegen oft indirekte Unterstützung – man müsse sie “fair” und “höflich” behandeln, “sachlich” kritisieren. Diese Strategie nennt sich „Tone Policing“ – sie sorgt dafür, dass in der Öffentlichkeit nicht die AfD als aggressiv und undemokratisch wahrgenommen wird, sondern ihre Kritiker:innen.

Welche Gründe liegen hinter dem Geheimtreffen der AfD mit Wirtschaftsvertretern und Angehörigen der CDU in Potsdam?

In einem aufgedeckten Geheimtreffen der AfD wurden Pläne zur Remigration von Migranten intensiv diskutiert. Die Partei beabsichtigt, Asylbewerber, assimilierte Staatsbürger und Helfer gezielt abzuschieben. Die öffentliche Debatte über diese Strategie ist intensiv und wirft vielfältige Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf Ethik und Rechtmäßigkeit.

Die AfD sieht sich mit rechtlichen und sozialen Herausforderungen konfrontiert, während sie versucht, ihre Basis mit dieser drastischen Kursänderung zu überzeugen. Kritiker argumentieren, dass solche Maßnahmen gesellschaftliche Spaltungen vertiefen könnten, während Befürworter betonen, dass eine klare Remigrationsstrategie notwendig sei, um bestimmte Herausforderungen anzugehen. Die Unsicherheit über die Zukunft der deutschen Migrationspolitik bleibt bestehen, und es wird stark beobachtet, wie sich die AfD in dieser Angelegenheit positioniert und welchen drastischen Einfluss dies auf die politische Landschaft und das gesellschaftliche Gefüge Deutschlands haben könnte.

Wie reagiert die AFD auf die Aufdeckung des Treffens und die Veröffentlichung ihrer Pläne?

Die Reaktionen innerhalb der Partei variieren erheblich – von Distanzierung über Verdrängung bis hin zur schockierenden Bestätigung der inakzeptablen Außerungen des geheimen Treffens. Einige gehen sogar dazu über, die Medien der Verschwörung gegen die AfD zu bezichtigen und starten einen Gegenangriff. Dieses brisante Szenario wirft tiefe Schatten auf die Einigkeit innerhalb der Partei. In einer klaren Stellungnahme bezeichnete die Parteivorsitzende, Alice Weidel, die Situation als einen Medienskandal. Parallelen dazu ziehend, hat sie sich zeitgleich von ihrem persönlichen Referenten, Roland Hartwig, distanziert, der an dem Treffen in Potsdam teilgenommen hatte. Die Trennung wurde offiziell als einvernehmlich deklariert. Martin Sellner präsentierte einen Masterplan zur Remigration und spielte eine zentrale Rolle bei der Ausformulierung der rassistischen Agenda. Die AfD-Fraktion im Landtag von Brandenburg unterstützt die Themen, die bei dem rechtsextremen Treffen in Potsdam zur Sprache kamen ganz offen. Hans-Christoph Berndt, der Fraktionsvorsitzende der AfD im Brandenburger Landtag, erklärte auf einer Pressekonferenz: „Remigration ist für uns kein Geheimplan, sondern ein Versprechen.“

Wie reagiert die Gesellschaft auf die Recherchen von correctiv?

Zum Einen ist die Gesellschaft sehr besorgt, anderseits auch sehr verärgert. Einige Menschen sind schockiert über die Enthüllungen. Andere ahnten bereits, welche Maßnahmen die AFD ergreifen würde. Viele fordern konkrete Beweise, wie zum Beispiel Audiomaterial, da sie den Informationen nicht trauen. Andererseits sind viele dankbar für die Recherchen von correctiv. Durch die Informationen, die correctiv angegeben hat, sind viele Menschen aufgeklärt worden. Dies bewegte sie dazu, auf die Straße protestieren zu gehen und sich zusammenzufinden. Kritisiert wurde auch, dass wenig über die CDU-Abgeordneten berichtet wurde, die an dem Gespräch teilgenommen und vor Ort waren. Die Verärgerung in der Gesellschaft ist spürbar und führt zu großen Diskussionen und Debatten. Die Enthüllungen werfen ein schlechtes Licht auf die politische Landschaft und das Vertrauen in Politiker schwindet weiter. Es besteht ein Bedürfnis nach Transparenz und Ehrlichkeit von Seiten der Politiker. Die Enthüllungen könnten somit langfristige Auswirkungen auf das politische System haben und zu einem Umdenken führen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um unsere Meinung zu den Plänen der AfD deutlich zu machen.

Eine Möglichkeit ist es, aktiv an politischen Diskussionen teilzunehmen und unsere Standpunkte zu äußern. Das kann sowohl online als auch offline geschehen, zum Beispiel in sozialen Medien, bei Veranstaltungen oder in Gesprächen mit Freunden und Familie. Wir können auch an friedlichen Protesten oder Demonstrationen teilnehmen, um unsere Ablehnung gegenüber bestimmten politischen Plänen auszudrücken. Wichtig ist es, sich zu informieren, um fundierte Meinungen zu haben, und sich für eine offene und demokratische Gesellschaft einzusetzen.

 “Remigration” ist ein Wort, was gerade die letzten Wochen immer präsenter in unserer Sprache ist. Neu integriert wurde das Wort von der AfD und man sollte sich vor der Verwendung hüten. Ursprünglich sagt das Wort das Zurückkehren in die Herkunftsregion aus, nachdem betroffene Menschen eine Zeitspanne woanders gelebt haben. Die AfD entfremdet dieses Wort, verwendet wird es, um Worte wie Abschiebung und Deportation zu umgehen, denn nichts anderes sind die Ziele der AfD. Wir als Gesellschaft müssen aufpassen, Worte wie Remigration nicht mit der Bedeutung der AfD zu verwenden, sonst verschiebt sich unsere Sprache mehr und mehr nach rechts, und mit der Sprache, auch die Gesellschaft.

Wir könnten uns über die Positionen und Pläne der AFD informieren und Fakten nutzen, um unsere Meinung zu begründen. Andererseits können wir in Gesprächen mit anderen unsere Meinung äußern und Argumenten austauschen, um unsere Standpunkte zu verdeutlichen.

Um zu verdeutlichen, was wir von den Plänen der AfD halten, könnten wir auf Demonstrationen gegen die AfD gehen, wie zum Beispiel die am 20.01.2024 in Hannover. Jedoch haben auch Menschen, die nicht in Großstädten leben, die Möglichkeit, von ihre Meinungsfreiheit Gebrauch zu nehmen, und sich über die sozialen Medien gegenüber der AfD und ihrer Ansichten zu äußern.

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