THE HATEFUL 8- Kritik

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Am Montag schon habe ich mir Quentin Tarantinos neuesten und damit achten Film angesehen. Warum erst jetzt die Kritik? Nun Tarantinos neustes Werk ist wie ein heißer, sehr starker Kaffee- den muss man erst mal verdauen.
Ich würde mich auf keinen Fall als Tarantino Fan beschreiben, habe ich doch erstens gar nicht alle seine Filme gesehen und zweitens fand ich seinen letzten Western „Django“ eher langweilig. Doch dieser Western ist komplett anders. Worum gehts? Neun Charaktere, ja neun, nicht acht wie man vielleicht durch den Titel erwarten würde, aber anscheinend wollte der gute Quentin nur wirklich jeden darauf hinweisen, dass das sein achter Film ist. Also neun Charaktere treffen in einem Unterwäscheladen in Wyoming aufeinander, weil draußen ein heftiger Schneesturm tobt. So weit so absurd. So tarantinotypisch. Natürlich entwickeln sich während der Zeit unter den Figuren gewisse Spannungen und Konflikte. Sind darunter doch sowohl Südstaatler als auch Nordstaatler sowie eine Verbrecherin auf die ein Kopfgeld von 10.000 $ ausgesetzt ist. Sobald also alle Charaktere bei „Minnies Miederwarenladen“ eingetroffen sind, hatte ich das Gefühl in einer Theateraufführung zu sitzen. So beengt wirkt die Hütte auf ein mal. Das muss man mögen. Aber wenn man sich darauf einlässt, kann man mit diesem Krimi-Western-Drama eine ganze Menge Spaß haben. So spannend und witzig und absurd und, ihr merkt es vielleicht, abwechslungsreich ist es den, natürlich einzigartigen, Figuren, die Tarantino gefühlt jedem der Schauspieler auf den Leib geschrieben hat, dabei zuzusehen wie sie versuchen die Konflikte aufzulösen, den andern zu provozieren oder dabei scheitern nicht zu eskalieren. Denn schnell wird klar, aus dieser Hütte kommen längst nicht alle wieder lebend raus (wie soll es denn sonst auch tarantinotypisch blutig werden).
Mit dabei sind: Samuel L. Jackson, Kurt Russel, Tim Roth, Jennifer Jason Leigh und überraschender Weise: Channing Tatum.
Und genau das rate ich euch auch: lasst euch überraschen. Denn auch wenn viele Kritiken sagen: Als Film ein guter, als Tarantinofilm einer seiner schlechtesten. Bin ich der Meinung: deutlich besser als „Django“! Gerne mehr davon.

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