Rocky Horror Show – BAD, BIZARRE AND BLOODY BRILLIANT!

Richard O´Briens´s Musical wurde am 16. Juni 1973 im Royal Court Theatre in London uraufgeführt. Er schuf das Stück als Hommage an den Horrorfilm der 50er und 60er Jahre.

The Rocky Horror Show handelt von einem frischverlobten Paar: Brad und Janet. Sie beschließen an den Ort zu fahren, an dem sie sich kennengelernt hatten und ihren ehemaligen Lehrer und Freund, Dr. Everett Scott, zu besuchen. In einer strömenden Nacht brechen sie auf. Doch durch eine Reifenpanne bleiben sie auf einer einsamen Landstraße liegen. Auf der Suche nach einem Telefon stoßen sie auf ein großes, angsteinflößendes Schloss. Riff Raff und Magenta, die Haushälter, empfangen die Beiden. Doch statt der erhofften Hilfe erwartet sie etwas ganz anderes: Dr. Frank´N´Furter, ein exzentrischer Wissenschaftler und Transvestit aus der Galaxie Transylvania. Brad und Janet dürfen die Nacht auf seinem Schloss verbringen und werden unfreiwillig Zeugen eines Experiments. Dr. Frank´N´Furter präsentiert im Labor sein selbsterschaffenes, blondes und muskelbepacktes Wesen Rocky. Das in erster Linie zu seinem sexuellen Vergnügen von Nutzen sein soll. Brad und Janet, die noch nie Kontakt zum anderen Geschlecht hatten, lassen sich verleiten. Während Brad sich von dem Wissenschaftler verführen lässt, fühlt sich Janet zu Rocky hingezogen. Durch die Untreue seines Schöpfers erleidet Rocky Eifersuchtsqualen und stirbt. Riff Raff und Magenta verfolgen das Geschehen und erkennen die Gefahr, die von Frank herausgeht. Sie wollen die Erde vor Kreaturen wie Dr. Frank´N´Furter bewahren und richten ihn mit einem Laserstrahl hin. Riff Raff und Magenta kehren auf ihren Heimatplaneten Transsylvania zurück, während Brad und Janet noch einmal davonkommen.

Die Handlung ist gut zu verstehen, obwohl das Stück in englischer Sprache gehalten ist. Der Erzähler, der zu Beginn einer Szene die Handlung noch einmal kurz zusammenfasste, unterstützte das Verständnis. Die Spannung wurde beibehalten, weil die Handlung nicht voraussehbar war und immer wieder Überraschungen bot.Im Gegensatz zu üblichen Musicals hat der Zuschauer die Möglichkeit aktiv an der Handlung teilzunehmen. Utensilien, wie Zeitungen und Wasserpistolen, um z.B. den Regen in der Anfangsszene plastisch zu unterstreichen, Konfetti, Leuchtstäbe und Toilettenpapierrollen sowie das Mitsingen und Mittanzen beim Song „Time Warp“ sind Teil des Spektakels. Das erklärt, warum viele Besucher wiederholt teilnehmen. Die Musik, die in erster Linie Elemente des Rocks und Rock´n Roll´s beinhaltet, unterstreicht das Groteske und Skurille am Stück. Faszinierend sind außerdem die schrillen Kostüme und das Bühnenbild, die realistisch und passend auf die Handlung abgestimmt sind.
The Rocky Horror Show gilt als das Kultmusical schlechthin und ist für all jene zu empfehlen, die sich mal erschrecken lassen wollen, aber auch gerne lachen. Auf jeden Fall ein Muss für Fans des Rock´n Roll´s. Egal, ob Jung oder Alt, für Jeden ist etwas dabei!

  Let’s do the Time Warp again!

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Viktoria Sochor

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