Warum Medienbildung

Zum Prozess des Schreibens gehört die Reflexion über Sprache und den Gebrauch von Sprache. Dieses Nachdenken über Sprache in den Medien ist ein wichtiger Schritt für die Ausbildung einer kritischen Medienkompetenz.

Medien haben in der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen einen großen Stellenwert – das ist auch an den hohen Nutzungszeiten abzulesen. Medien sind nicht nur Zeitvertreib – sie tragen zur Sozialisation bei.

Die rezeptive und produktive Medienbildung kommt in der Sekundarstufe I und II oft zu kurz. Das ist aus einigen Gründen fatal: der Umgang mit elektronischen Medien findet bei Kindern und Jugendlichen permanent statt – selbstverständlich sind diese in den Alltag integriert und haben eine umfassende Bedeutung durch die intensive und permanente Präsenz.

Medien spielen eine zentrale Rolle bei der Orientierung von Kindern und Jugendlichen. Sie müssen daher medienkompetent sein, um Medien selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und kritisch zu nutzen. Auch der Schule fällt die Aufgabe zu, Kinder und Jugendliche zu kompetenten und im Umgang mit Medien geschulten Persönlichkeiten auszubilden.

Schülerinnen und Schüler werden vor allem durch das eigene Tun zu bewussten und kritischen Medienkonsumenten. Die eigene journalistische Arbeit bei einem Schülerblog oder einer klassischen Schülerzeitung bietet vielfältige Möglichkeiten, sich mit der Wirkung und Macht von Texten und Bildern auseinanderzusetzen und wichtige Erfahrungen im Bereich der Kommunikation zu sammeln.

Melanie List

Ein Kamerateam besuchte uns im April 2017 und begleitete die Redaktion bei der Erstellung eines Beitrages. Ein Ausschnitt ist hier zu sehen: