Politik trifft Schule: Ministerpräsident Weil zu Besuch an der IGS Roderbruch

Egal, ob man die Zeitung aufschlägt oder den Fernseher einschaltet; ein Thema kursiert zur Zeit ständig in den Medien: Die Flüchtlingskrise. Wobei Krise vielleicht nicht das richtige Wort ist. Eine Krise bezeichnet etwas Gefährliches, etwas wovor wir uns fürchten. Aber warum Angst? Die Menschen suchen nur etwas, was für uns selbstverständlich ist: Sicherheit und das Gefühl, eine Heimat zu haben.

Viele Ehrenamtliche, Helfer und Schüler möchten Flüchtlingen ihre Ankunft in Deutschland erleichtern. Auch die IGS Roderbruch leistet ihren Teil und zeigt, dass Integration Spaß macht.Das Integrations- Projekt „Eine Welt- Unsere Zukunft“ findet einmal die Woche unter der Leitung von René Mounajed, Carola von Mitschke- Collande und Pastor Karsten Stank statt. Vom Grundschüler bis zum Abiturienten; Schüler aus fast jeder Jahrgangsstufe reden, spielen, kochen, singen und tanzen mit Flüchtlingen, die im ehemaligen Oststadtkrankenhaus leben. Aber auch Ausflüge werden unternommen, z.B in den Zoo Hannover. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) besuchte am Freitag den Flüchtlings- Wahlbereich und zeigte sich, ebenso wie die Schulleiterin Brigitte Naber, begeistert. Ein Einblick:

 

Sportlich ging es los, mit einer Runde „Reise nach Hannover“.

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Hand in Hand: Pastor Karsten Stank kürt die Sieger.

 

Literarisch geht es weiter. Drei Schüler des Primarbereichs gingen der Frage nach, wie es Flüchtlingen in Deutschland ergeht und interviewten dazu einen Studenten, der seine Familie und Heimat zurücklassen musste.

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Was bedeuten Krieg und Terror? Die Schülerin Kristina Mhitarjan (links) liest ihr Gedicht vor.

 

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Schüler aus der vierten Klasse stellen ihr Interview mit Flüchtling Rahmatulla vor.

 


Einige Schüler des achten Jahrgangs setzten sich ebenfalls mit dem Thema Flucht auseinander und produzierten einen Film; eine Nachrichtensendung, die das Simmungsbild der Bürgerinnen und Bürger zur Ankunft von Flüchtlingen aufzeigt.

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Film ab! Schülerinnen der 8/4 präsentieren ihre Filmproduktion.

 

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Der Ministerpräsident hört konzentriert zu. Seine Bilanz: „Alles ist sehr beeindruckend.“

 

Mütter des Rucksackprojektes stellen ihr Programm vor.

Das Rucksackprogramm versteht sich als ein Elternbildungs- und Sprachförderprogramm für Familien mit und ohne Migrationshintergrund. Die Mehrsprachigkeit von Migratenkindern wird gefördert und die Eltern bekommen Hilfe bei Erziehungsfragen.

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Die Kommunikation zwischen Schule und Familie wird durch das Projekt verbessert.

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Schulleiterin Brigitte Naber zeigte sich ebenfalls begeistert.

 

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Im Gespräch: Stephan Weil und SEK I – Leiter Hans Rotter

 

Das Projekt zeigt: Die IGS Roderbruch ist nicht nur eine gelbe Schule, wie es auf den ersten Blick scheint, sondern ein buntes Kunstwerk, dass man erst bemerkt, wenn man die Schule betritt.

 

 

 Fotos: Vanessa Bönnighausen

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